NAS als Cloud-Server nutzen: Geht das?

NAS als Cloud-Server nutzen: Geht das?

Als “Cloud” bezeichnet man gemeinhin einen Speicherplatz, der von überall aus über das Internet angesteuert werden kann. Vor allem in Zeiten von Home-Office und Remote-Work bieten Cloud-Lösungen zahlreiche Vorteile. Doch wo Licht ist, da ist bekanntlich auch Schatten: Denn wer externe Cloud-Angebote nutzt, gibt seine Daten (oder Kundendaten) in die Hände von externen Unternehmen. Eine Alternative wäre eine eigene Cloud – z. B. auf einem NAS System.

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    NAS: Was ist das eigentlich?

    Die Abkürzung “NAS” steht für “Network-Attached-Storage”, also z. Dt. ein im Heim- oder Firmennetzwerk integrierter Speicher. Anders als einfache externe Datenträger verfügt ein NAS über einen Prozessor und ein eigenes Betriebssystem. Damit lässt sich ein NAS-System prinzipiell als ganz normaler Computer betrieben. Auch das Aufsetzen eines eigenen E-Mail-Servers ist möglich.

    NAS und Cloud: Gibt es Unterschiede?

    Prinzipiell ist auch “die Cloud” nichts anderes als ein externer Speicherplatz. Für gewöhnlich versteht man darunter jedoch den oder die Server eines externen Cloud-Providers wie Dropbox, Google, Amazon und Co. Wo sich die Server befinden, weiß man nicht genau.

    Der NAS-Server (besteht aus mehreren Festplatten) befindet sich hingegen an einem bekannten Standort – zu Hause oder innerhalb eines Unternehmens. 

    Auch bei der Verfügbarkeit gibt es Unterschiede: “Die Cloud” ist über das Internet von überall erreichbar, der NAS-Server nicht direkt. Allerdings lässt sich dieses Problem beheben. Ein NAS-System kann man dadurch schnell zur ganz “normalen” Cloud “umfunktionieren”. 

    NAS Erreichbarkeit über das Internet

    Die Hürde bei der Einrichtung eines NAS als Cloud-Server besteht in der immer wieder neu zugewiesenen IP-Adresse des Internet-Providers. Diese verhindert, dass man von außen (außerhalb des internen Netzwerks) über eine fest vergebene IP auf den Server zugreifen kann. Mit einem Dynamic Domain Name Service (DDNS) lässt sich das Problem lösen.

    1. Freien DDNS-Anbieter wählen (z. B. dynDNS) oder NAS-Hersteller-eigenen Dienst verwenden

    2. Namen für zukünftige Verbindung vergeben

    3. Portweiterleitung im Router an NAS einrichten

    → Infos zum Synology DDNS | → Infos zum Web-Access von Buffalo | → Infos zur myQNAPcloud App

    Tipp: ownCloud für “Dropbox-Feeling” bei Private-Clouds

    Die Software ownCloud bietet eine benutzerfreundliche Web-Oberfläche zur Verwaltung von Dateien. Für den Onlinezugriff auf den persönlichen NAS-Server braucht man natürlich trotzdem eine DDNS- oder VPN-Lösung. Auch die Portweiterleitungen (Port 80) im Router müssen eingerichtet werden. Ziel ist immer das NAS.

    Welches NAS System eignet sich als Cloud?

    Bei NAS Systemen gibt es große Unterschiede zwischen den Herstellern (z. B. QNAP, Buffalo, Synology) und Modellen. Grundlegend gilt: Je mehr Arbeitsspeicher und je besser der Prozessor, desto höher die Performance. 

    Gleichzeitig ist die Kompatibilität mit Betriebssystemen relevant. Fast alle Systeme unterstützen Windows- als auch Mac-Umgebungen. Auch mit Linux verstehen sich viele NAS problemlos. 

    Wichtig: Das NAS sollte die Möglichkeit zur Dateiverschlüsselung bieten. Auch eine Firewall gehört zu den Sicherheitsstandards. Zur doppelten Absicherung kann die Router-Firewall aktiviert werden.

    NAS mit SSD oder HDD?

    Die Frage, ob man lieber SSDs oder HDDs in einem NAS verwendet, ist nicht unbedingt Geschmackssache – eher eine des Geldbeutels. Denn zwar sind Flash-Speicher wie SSDs deutlich schneller, dafür aber deutlich teurer – besonders bei Produkten mit hohem Speicherplatz.

    Weil NAS Server vor allem große Datenmengen verwalten sollen, kann ein NAS mit SSDs ganz schön ins Geld gehen. 

    Zeitgleich spielt die Geschwindigkeit der SSD im NAS nicht ein so entscheidende Rolle wie anderswo. Zum einen ist das NAS per Netzwerk-Kabel (Ethernet) mit dem Router und dieser wiederum per Kabel oder WLAN mit dem Computer und mobilen Endgeräten verbunden. Diese Verbindungen können die Endgeschwindigkeit im Zugriff minimieren.

    Zum anderen spielt die Upload-Geschwindigkeit der Internetverbindung eine Rolle, wenn von außerhalb auf die persönliche Cloud zugegriffen werden soll.

    Zugriffsgeschwindigkeit auf “NAS-Clouds” als Nachteil

    Ein großer Nachteil bei der Nutzung eines NAS als Cloud-Server ist, dass viele Internetverbindungen nur geringe Upload-Gewinschdigkeiten bieten. Der Zugriff von außerhalb des internen Netzwerks kann also verhältnismäßig langsam sein.

    NAS mit RAID-Konfiguration

    Wichtig ist außerdem, dass sich mit dem NAS ein RAID aufsetzen lässt. Die Abkürzung steht für “redundant array of independent disks“, also „redundante Anordnung unabhängiger Festplatten“. 

    Der Vorteil: Fällt eine Festplatte im RAID-Verbund aus, bleiben die Dateien weiterhin verfügbar, da diese beim Speichern auf unterschiedliche Festplatten dupliziert wurden. Ein ordentliches Backup kann ein solcher RAID-Verbund allerdings nicht ersetzen. 

    Energiebedarf und Geräuschentwicklung bei Dauerbetrieb

    Gerade bei der Verwendung des NAS als Cloud-Server ist das System dauerhaft im Betrieb. Im Sinne des Finanzen, aber auch der Umwelt, dürfte sich ein Blick auf den Energieverbrauch des NAS lohnen. Zeitgleich dürfte die Geräuschentwicklung – je nach NAS Standort im Betrieb oder Home-Office – für die meisten Menschen eine Rolle bei der Kaufentscheidung spielen.

    Mehr zum Thema NAS aus unserem Ratgeber:

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    Festplatte wird nicht erkannt – Ursachen & Lösungen zur Datenrettung

    Wenn die interne oder externe Festplatte nicht erkannt wird, liegen die Nerven blank. Wir erklären, welche Ursachen infrage kommen, wie man das jeweilige Problem löst und damit seine Daten von der Festplatte rettet.

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      Was bedeutet “nicht erkannt”?

      Zuerst einmal muss geklärt werden, was “nicht erkannt” bedeutet bzw. was die konkreten Symptome sind. Nur so kann man auf Ursachenforschung gehen und das Problem schnell beheben.

      Externe Festplatte wird nicht erkannt

      Wird die externe Festplatte nicht erkannt, sind häufig defekte Kabel oder Anschlüsse schuld. Zuerst einmal sollte man deshalb USB-Kabel und -Anschluss prüfen – also wechseln. 

      Außerdem sind USB 2 und USB 3 leider nicht immer kompatibel

      Teilweise reicht auch die Stromversorgung des Datenträgers nicht aus. Selbst externe Festplatten, die prinzipiell ohne Netzteil funktionieren, können hiervon betroffen sein. Vor allem bei Notebooks, die ohne Netzteil betrieben werden, kann dieses Problem auftreten.

      Interne Festplatte wird nicht (mehr) erkannt

      Interne Festplatten werden meist mit SATA-Steckverbindern angeschlossen. Falls der Datenträger nicht (mehr) erkannt wird, sollte deshalb auch hier die Steckerverbindung bzw. das Kabel auf einen Defekt hin untersucht werden. 

      Häufig reicht bereits eine Reinigung des Anschlusses aus. Dazu zieht man das SATA-Kabel von Festplatte und Motherboard ab (Wichtig: Stromversorgung unbedingt vorab trennen!) und reinigt die Kontakte mit einem Tuch (fusselfrei und in Alkohol getränkt). 
      Besteht das Problem weiterhin, sollte man gemäß Symptomatik nach den möglichen Ursachen forschen.

      Weitere mögliche Ursachen

      Neben den oben genannten, ganz banalen Ursachen, können auch eine fehlende Partitionierung oder Initialisierung sowie ein Festplattendefekt (kann verschiedene Ursachen haben) Grund für den nicht erkannten Datenträger sein.

      Festplatte nicht initialisiert

      Insbesondere, wenn die Festplatte ganz neu ist, werden Laufwerksbuchstaben, Dateisysteme und Partitionen nicht immer automatisch zugewiesen. Es kann also sein, dass man die Zuweisungen selber vornehmen muss, bevor die neue Festplatte überhaupt erkannt wird und genutzt werden kann,  

      Fehlendes Dateisystem

      Eine häufige Ursachen für nicht erkannte Festplatten ist ein fehlendes Dateisystem. Dieses kann ganz einfach in der Datenträgerverwaltung von Windows zugewiesen werden. 

      Dateisystem zuweisen – so geht’s:

      1. Datenträgerverwaltung öffnen (App “Festplattenpartitionen erstellen und formatieren)
      2. Kontextmenü via Rechtsklick auf den Balken über dem nicht erkannten Laufwerk öffnen
      3. “Formatieren” auswählen
      4. Volumebezeichnung übernehmen oder selbst vergeben
      5. Dateisystem wählen (NTFS, Abkürzung für „New Technology File System“ oder FAT, Abkürzung für „File Allocation Table“)
      6. Checkbox “Schnellformatierung” aktivieren
      7. Mit Klick auf “OK” bestätigen

      Fehlende Partitionierung 

      Teilweise ist auch eine fehlerhafte Partitionierung schuld an der nicht erkannten Festplatte. Auch die Partitionierung wird über die Windows-Datenträgerverwaltung vorgenommen:

      Festplatte partitionieren – so geht’s:

      1. Datenträgerverwaltung öffnen (App “Festplattenpartitionen erstellen und formatieren)
      2. Kontextmenü via Rechtsklick auf den Balken über dem nicht erkannten Laufwerk öffnen
      3. Dateisystem und Größe der der Zuordnungseinheit auswählen
      4. Bei Bedarf eigene Volumebezeichnung vergeben
      5. Vorgang mit Klick auf “Weiter” starten

      Laufwerksbuchstabe nicht vergeben

      Durch die Vergabe eines Laufwerksbuchstabens meldet man die Festplatte im System an. Teilweise vergibt Windows den Laufwerksbuchstaben nicht automatisch. Zum Beispiel dann, wenn bereits alle vermeintlichen Buchstaben vergeben sind oder die Formatierung nicht kompatibel ist (häufig bei macOS Format der Fall). 

      Laufwerksbuchstaben festlegen – so geht’s:

      1. Datenträgerverwaltung in Windows öffnen
      2. Kontextmenü via Rechtsklick auf Balken über Datenträger ohne Laufwerksbuchstaben öffnen
      3. 3„Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern …“ anklicken
      4. “Hinzufügen” auswählen, um Laufwerksbuchstabe zu vergeben
      5. vorgeschlagenen Buchstaben verwenden oder anderen noch freien Buchstaben wählen
      6. Vorgang mit Klick auf “OK” bestätigen

      Festplatte defekt

      Hilft alles nichts, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Festplatte ernsthaft beschädigt ist. Neben mechanischen Ursachen (z. B. Head-Crash, Überhitzung, Staub / Flüssigkeit) sind auch logische Ursachen möglich. Dazu zählt beispielsweise Viren- / Malwarebefall.

      Um wichtige Daten zu retten, sollte der PC, Laptop bzw. Datenträger sofort vom Stromnetz genommen werden. Weitere Schreib- und Lesezugriffe sind (vor allem bei HDDs) unbedingt zu vermeiden, da diese defekte Bauteile weiter beschädigen könnten. Bei Flas-Speichern (z. B. SSDs) kann mit Datenwiederherstellungs-Software versucht werden, den Datenträger zu reparieren und Dateien auf ein neues Speichermedium zu übertragen.

      Allerdings ist eine DIY-Datenrettung sehr zeitaufwendig und nur selten von Erfolg gekrönt, da jeder Hersteller unterschiedliche Controller-Typen nutzt und die gratis Tools deren Funktion nicht nachbilden können. Professionelle Datenretter nutzen hingegen individuell programmierte Software, um Daten schnell und vollumfänglich zu retten.

      Festplatte nicht erkannt: die häufigsten Symptome und deren Ursachen


      Festplatte wird in Datenträgerverwaltung nicht erkannt

      Fährt der PC noch hoch, wird die Festplatte aber nicht in der Datenträgerverwaltung angezeigt, kann das Problem häufig durch die Initialisierung des Datenträgers (Zuweisung des Laufwerksbuchstabens, Partitionierung) behoben werden. Dies ist häufig bei neuen Festplatten der Fall. Kann das Problem durch die Initialisierung nicht behoben werden, muss man damit rechnen, das Viren, Malware oder andere nicht-mechanische Ursachen dazu führen, dass die Festplatte nicht erkannt wird.


      BIOS erkennt Festplatte nicht – PC fährt nicht hoch (no bootable device found)

      Sollten die Steckerverbindungen intakt und kompatibel sein, kann in diesem Fall ein Festplatten-Defekt nicht ausgeschlossen werden. Bei einer HDD sind ab sofort sämtliche äußeren Einflüsse sowie Schreib- und Lesezugriffe zu vermeiden, um die Festplatte nicht weiter zu beschädigen. Bei SSDs und anderen Flash-Speichern (USB-Sticks, Speicherkarten) können Recovery-Tools zur Datenrettung helfen, auch wenn diese nur in seltenen Fällen erfolgreich sind. Schreibzugriffe sind aber auch hier zu vermeiden.


      SSD wird nicht erkannt

      Teilweise kann das Deaktivieren der AHCI-Mode im BIOS oder ein BIOS Update das Problem lösen. Natürlich sind auch hier vorab die Stecker- / Kabelverbindungen zu prüfen. Weitere mögliche Ursachen sind mit denen nicht erkannter HDDs identisch. 

      Können logische Ursachen für eine nicht erkannte SSD ausgeschlossen werden, liegt eine SSD Defekt nahe. Dieser kann beispielsweise durch ein Überschreiten der maximalen Schreibzugriffe (SSDs haben nur eine begrenzte Lebensdauer), Überspannung oder Viren- / Malware-Befall hervorgerufen worden sein.


      HDD wird nicht erkannt

      Sowohl interne als auch externe Festplatten mit beweglichen Bauteilen (Schreib- / Lesekopf und Magnetscheibe bei HDDs) sind besonders anfällig für äußere Einflüsse. Wird ein Schaden diagnostiziert, sollte der Datenträgers unverzüglich vom Stromnetz genommen werden, um weitere Beschädigungen zu vermeiden.


      PC fährt nicht hoch – Festplatte nicht erkannt

      Fährt der PC nicht mehr hoch, weil der Rechner die Festplatte nicht (mehr) erkennt, kann man versuchen, die Windows-Starthilfe zu nutzen. Beim Neustart des PCs muss man dazu einfach die Taste [F8] mehrfach drücken, bevor das Windows-Logo erscheint. Anschließend ist den Anweisungen des Assistenten zu folgen.

      Auch ein Booten über ein sog. Boot-Medium (z. B. die Windows CD/DVD) ist möglich. Besteht kein Boot-Medium, kann man die notwendigen Dateien auch von einem anderen, funktionierenden Rechner auf einen USB-Stick oder eine externe Festplatte übertragen, um den PC mit der nicht erkannten Festplatte darüber zu starten. 

      Die nicht mehr erkannte Festplatte ist jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit defekt. Falls kein Backup der wichtigsten Dateien besteht, sollte man die Festplatte in professionelle Hände geben. Eine Do-it-Yourself Festplattenreparatur und Datenrettung richtet häufig nur weiteren Schaden an.

      Schnelle Hilfe bei Datenverlust und Festplatten-Defekt

      Unsere Experten für Datenwiederherstellung retten Daten von defekten Datenträgern jeder Art. Wenn nötig werden defekte Bauteile (bei HDDs) ersetzt, um die die Daten auszulesen. Bei SSDs kommen individuell programmierte Tools zum Einsatz, mit denen wir die Funktion der herstellerunabhängigen Controller nachbilden können. In dringenden Fällen sind wir auch an Wochenenden und Feiertagen für Sie im Einsatz.

      Kontaktieren Sie uns.

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        Lars Müller

        Lars Müller

        Leiter Datenrettungslabor

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          SSD Temperatur auslesen

          Ein beliebtes Tool zum Auslesen der SSD Temperatur ist HWMonitor. Nach der Installation öffnen Sie das Tool und suchen in der Liste nach Ihrer SSD. Die Temperatur wird Ihnen automatisch angezeigt. Ab einer Temperatur von über 60 °C sollten Sie der Ursache für die Wärmeentwicklung auf den Grund gehen. Folgende Ursachen für die heiße SSD kommen in Frage:

          Verstopfter / defekter Lüfter und Geräte in der Nähe

          Der Lüfter reguliert die SSD Temperatur. Sollte der Lüfter durch Staub verstopft sein oder nicht ordnungsgemäß funktionieren, ist die Sache klar. 

          1. Öffnen Sie das PC / Notebook Gehäuse und prüfen Sie, ob Staub die Lufteinlässe blockiert. 
          2. Schließen Sie aus, dass Kabel die Lufteinlässe blockieren.
          3. Testen Sie alle Stecker und Verbindungen, um etwaige Fehlerquellen auszuschließen. 
          4. Bauen Sie die SSD in einen anderen PC / Laptop ein, um zu prüfen, ob das Problem weiterhin besteht. 
          5. Könnten Geräte, die in der Näher der SSD bzw. des PCs / Laptops stehen, für die Hitzeentwicklung verantwortlich sein. Stellen Sie diese im Zweifel in ausreichendem Abstand auf. 

          Problem besteht weiterhin?

          Konnten alle Ursachen ausgeschlossen werden und besteht das Problem weiterhin, ist die SSD möglicherweise defekt. Hier kommen Ursachen wie Überspannung oder Materialermüdung in Frage. Um Datenverlust vorzubeugen, sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

          • Schließen Sie alle aktiven Anwendungen. Schreibzugriffe sind bei einer defekten SSD unbedingt zu vermeiden.
          • Sichern Sie ungespeicherte Dokumente auf einem separaten Medium oder in der Cloud. 
          • Versuchen Sie auch bereits gespeicherte Dateien auf einem, intakten Medium zu sichern. 
          • Nehmen Sie den Datenträger so schnell wie möglich vom Stromnetz, um weitere Schäden und damit Datenverlust zu vermeiden. 

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            Schritt 1: Kabel und Anschlüsse prüfen

            1. Wurde die SSD korrekt eingebaut und sitzen Daten- und Stromkabel fest auf den richtigen Anschlüssen?
            2. Falls die Anschlüsse korrekt sind, probieren Sie einen anderen SATA-Port auf der Computer-Hauptplatine aus. Manchmal ist der Port defekt. 
            3. Falls die SSD noch immer nicht erkannt wird, tauschen Sie die Kabel aus, um einen Defekt (z. B. Wackelkontakt) auszuschließen. 

            Schritt 2: BIOS updaten

            1. Stellen Sie sicher, dass das aktuelle BIOS-Update für die Hauptplatine (Mainboard, Motherboard) installiert wurde. 
            2. Updates können Sie häufig direkt über die BIOS-Oberfläche im Tools-Menü installieren.
            3. Alternativ können Sie sich die Update-Dateien für Ihre Versionsnummer von der Herstellerwebseite auf einen USB-Stick herunterladen und im BIOS-Tool den USB-Stick als Speicherort auswählen. Ein Bootmedium ist nicht nötig. 

            Schritt 3: AHCI-Mode im BIOS deaktivieren

            1. Der AHCI-Modus (AHCI = Advanced Host Controller Interface) soll eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen System und SATA-Controllern bewirken. Teilweise funktioniert dies jedoch nicht (besonders bei alten Mainboards) und führt dazu, dass die SSD nicht erkannt wird. 
            2. Rufen sie dazu das BIOS auf und setzen Sie den AHCI-Modus auf „Disabled“ bzw. „Aus“ oder „Deaktiviert“.
            3. Starten Sie anschließend den PC neu. Sollte die Festplatte nach wie vor nicht erkannt wird, kann ein Defekt nicht mehr ausgeschlossen werden. 

            Neue SSD: Laufwerksbuchstaben zuweisen und initialisieren

            1. Neue Festplatten werden vom System zwar erkannt, allerdings fehlt der Laufwerksbuchstabe. Dieser muss zunächst einmal zugewiesen werden. 
            2. Rufen Sie dazu die Datenträgerverwaltung in Windows (Festplattenpartitionen erstellen und formatieren) auf und klicken Sie mit dem rechten Mauszeiger auf die SSD Festplatte.
            3. Im Kontextmenü wählen Sie anschließend den Punkt “Laufwerkbuchstaben und -pfade ändern…” aus. 
            4. Klicken sie nun auf „Hinzufügen“, wählen Sie die Option „Folgenden Laufwerkbuchstaben zuweisen“ und bestätigen den Vorgang mit einem Klick auf „OK“.

            Es öffnet sich beim Start der Datenträgerverwaltung ein Dialogfeld?

            1. Werden Sie nach dem Partitionsstil gefragt, wählen Sie “GBT” für Datenträger ab 2 Terabyte aus. Prinzipiell können sie die Voreinstellungen übernehmen. 
            2. Die nicht zugeordnete Festplatte wird mit einem schwarzen Balken angezeigt. Öffnen Sie auch hier das Kontextmenü über einen Rechtsklick auf die Festplatte. 
            3. Wählen Sie jetzt „Neues einfaches Volume…“ und bestätigen Sie zweimal mit “Weiter”.
            4. Weisen Sie nun einen Laufwerksbuchstaben zu und formatieren Sie die SSD Festplatte. 

            Externe SSD wird nicht erkannt?

            Falls es sich nicht um eine eingebaute, sondern eine externe SSD (mit USB Anschluss) handelt, prüfen Sie bitte auch hier zunächst alle Anschlüsse und Kabel. Heißt: USB-Port wechseln, Kabel tauschen, Stromversorgung über Netzteil sicherstellen.

            Sollte die externe SSD in der Datenträgerverwaltung angezeigt werden, können Sie hier wie bei einer internen SSD einen Laufwerksbuchstaben zuweisen und die Festplatte initialisieren.

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              Wie lange hält eine SSD?

              Eine pauschale Aussage darüber, wie lange man mit einer SSD glücklich sein kann, bevor sie ihren Geist aufgibt, lässt sich nicht treffen. Allerdings kann man sich der Antwort auf die Frage nach der voraussichtlichen Lebensdauer einer SSD durchaus nähern. Zuerst einmal gilt es, die verschiedenen SSD-Speichertypen zu unterscheiden:

              1. Single Level Cell (SLC)
              2. Multi Level Cell (MLC) 
              3. Triple Level Cell (TLC)

              Während der SLC-Typ nur ein Bit pro Zelle speichern kann, speichert der MLC-Typ bereits zwei. Der TLC-Typ speichert dementsprechend drei Bits pro Zelle.

              Typ SLCTyp MLCTyp TLC
              Bit pro Zelle123
              mögliche Schreibzyklen100.0003.0001.000

              Es gilt: Werden mehr Daten pro Zelle gespeichert, beschleunigt sich die “Abnutzung” der jeweiligen Speicherzelle. Eine SLC-SSD ist also prinzipiell langlebiger als eine TLC-SSD.

              Keine Abnutzung durch Lesezugriffe

              Während die Mechanik bei einer HDD-Festplatte auch durch Lesezugriffe verschleißen kann, macht das reine Auslesen von Daten einer SSD überhaupt nichts aus. In Bezug auf die Lebensdauer kommt es lediglich auf die Schreib- und Löschvorgänge (Schreibzyklen)  an.

              Um die Lebensdauer zu verlängern können moderne MLC- und TLC-SSDs einen SLC-Speicher emulieren und damit zu Beginn lediglich 1 Bit pro Zelle schreiben. Erst wenn kein weiterer Speicherplatz vorhanden ist, wechselt die SSD in ihr herkömmliches Speicherverfahren.

              Auch das sog. „Wear Leveling“ trägt zur Langlebigkeit aktueller SSDs bei. Hierbei verteilen die SSD-Controller alle Daten gleichmäßig auf dem kompletten Speicher, um die Abnutzung einzelner Zellen auszugleichen. 

              SSD-Lebensdauer herausfinden

              Gesundheitsstatus und Restlebensdauer von SSDs lassen sich mit kostenlosen Tools wie GSmartControl, SSD-Z oder CrystalDiskInfo auslesen. Auch die Verwaltungsprogramme der Hersteller bieten häufig entsprechende Funktionen zum Analysieren der S.M.A.R.T. Werte (S.M.A.R.T. = Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology).

              Beispiel SSD-Z:

              1. Tool SSD-Z installieren
              2. .exe Datein öffnen und zum Tab “Device” navigieren
              3. Mauszeiger auf die Werte “Bytes Written” und “POH” legen, um Infos über ungefähre Restlebensdauer zu erhalten.

              SSD Lebensdauer berechnen

              Wer die grundlegende SSD Lebensdauer selber berechnen will, kann folgende Formel benutzen. Der SSD-Faktor beschreibt das Verhältnis zwischen echter Datenmenge und tatsächlich geschriebener Datenmenge. Mit einem Wert von 5 ist man bei der Berechnung auf der sicheren Seite:

              (Schreibzyklen * Speicherplatz in GB) / (SSD-Faktor * jährliche Datenmenge in GB) = voraussichtliche Lebensdauer in Jahren

              Beispiel (MLC-SSD mit 1.000 GB):

              (3.000 * 1.000) / (5 * 1.500) = 300.000 / 7.500 = 40 Jahre

              SSD-Lebensdauer verlängern

              Über die Windows Systemanwendung (App) “Laufwerke defragmentieren und optimieren” lassen sich SSDs analysieren und manuell oder aber automatisch in fest definierten Abständen optimieren. Mit der Defragmentierung hat die Windows SSD Optimierung allerdings nichts zu tun. Das Defragmentieren der SSD wäre schädlich und wird deshalb aus gutem Grund von Windows nicht angeboten. Auch auf externe Tools zur SSD Defragmentierung sollte man verzichten. 

              TRIM-Befehl

              Windows optimiert die SSD-Leistung per TRIM-Befehl. Dieser Befehl teilt dem SSD-Controller beim Löschen von Dateien mit, welche Blöcke als ungültig markiert werden können. Da der Controller so beim “Aufräumen” des Flash-Speichers keine Dateien umkopieren muss, wird die Anzahl an Schreibzugriffen minimiert und die Lebensdauer entsprechend maximiert. Auch die Geschwindigkeit der SSD erhöht sich auf diese Weise. 

              Windows Registry Einstellungen optimieren

              Die Windows-Registry ist Datenbank, in der unzählige, wichtige Informationen abgespeichert sind. Wer sich hier nicht auskennt, kann entsprechend viel kaputt machen. Glücklicherweise gibt es Tools wie SSD-Tweaker, welche SSD-relevante Einstellungen in der Registry ohne Risiko vornehmen. 

              So geht’s:

              1. Tool installieren und starten
              2. Button “Start Auto Tweaks” bzw “automatische Optimierung” auf Startseite bedienen
              3. PC neu starten, um Änderungen wirksam zu machen

              Das Tool nimmt unter anderem Einstellungen für Arbeits- und Zwischenspeicher vor und stellt 8.3-Dateinamen und erweiterte Zeitstempel ab. Auch das Abschalten des Windows Indizierungdienstes ist über den Reiter Standard Tweaks → Other Tweaks → Disable Windows Indexing Service möglich.

              Dateien / Ordner auslagern

              Eine relativ simple Möglichkeit, die SSD Lebensdauer zu maximieren, ist das Auslagern von Dateien und Ordnern auf eine zweite HDD oder in die Cloud. Dieses Vorgehen lohnt sich insbesondere bei Dateien / Ordnern, die nicht von der SSD-Geschwindigkeit profitieren, sondern lediglich Speicherplatz rauben und für Schreibzugriffe sorgen (z. B. “Downloads”).

              Klicken Sie dazu einfach mit der rechten Maustaste auf den jeweiligen Ordner und wählen Sie den Menüpunkt “Eigenschaften” (ganz unten) aus. Nun öffnet sich ein weiteres Fenster, in dem Sie zum Tab (Reiter) “Pfad” navigieren müssen. Dort können Sie dann über den Button “Verschieben” einen neuen Zielort festlegen.

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              Schreib- und Lesezugriffe erfolgen (gefühlt) immer langsamer: Nun wird es Zeit für das Defragmentieren der Festplatte – oder lieber doch nicht? So viel vorab: Bei einer SSD (Solid State Drive) “Festplatte” (intern oder extern) sollte man die Idee lieber schnell verwerfen. Wir verraten, wieso die Defragmentierung für eine SSD schädlich sein kann und welche Alternativen es für die Optimierung des Laufwerks gibt.

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                Was passiert beim Defragmentieren?

                Bei einer klassischen Festplatte (Hard Disk Drive, kurz: HDD) gibt es bewegliche Bauteile in Form einer Platine sowie eines Schreib- / Lesekopfes. Alle Daten werden dabei hintereinander in Blöcken auf der Drehscheibe abgespeichert. Weil im Laufe der Zeit aber auch Dateien gelöscht werden, entstehen Lücken auf der Drehscheibe. Hier spricht man dann von der Fragmentierung (Fragment = Überrest). 

                Zwar können diese Lücken durch neue Dateien gestopft werden, doch teilweise sind diese Lücken schlichtweg zu klein für gewisse Daten. Ist dies der Fall, teilt das Betriebssystem die Dateien auf mehrere Blöcke auf. Die Folge: Ein Auslesen ohne Unterbrechung ist nicht möglich, der Lesekopf muss hin und her springen und sich immer wieder neu ausrichten. Dabei vergeht Zeit. 

                Bei einer Defragmentierung wird die Dateistruktur auf der Festplatte komplett neu geordnet – Lücken werden geschlossen. Der Zugriff auf Dateien kann damit wieder schneller erfolgen.

                Kein Vorteil durch Defragmentierung einer SSD

                Der Hauptunterschied zwischen einer SSD und einer HDD ist, dass die SSD KEINE beweglichen Bauteile besitzt. Die Funktionsweise ist stattdessen identisch mit der eines USB-Sticks oder einer SD-Speicherkarte. Lesekopf und Magnetscheibe existieren schlichtweg nicht. Ausgelesen und beschrieben werden die Speicherzellen von SSDs durch den SSD Controller – und zwar IMMER mit der gleichen, hohen Geschwindigkeit. Das Defragmentieren der SSD ist also weder notwendig noch sinnvoll

                SSD defragmentieren potentiell schädlich

                SSDs haben viele Vorteile: Sie sind schneller, leiser und weniger anfällig für mechanische Defekte als HDDs. Wem so viele Vorteile trügerisch erscheinen, liegt goldrichtig. Ein großer Nachteil der SSD ist nämlich, dass nur begrenzte Schreib- und Lesezugriffe möglich sind. Wurde die Anzahl maximaler Schreibzugriffe überschritten, können gewisse Symptome einen SSD Defekt ankündigen. Möglicherweise verweigert der Speicher auch ganz plötzlich komplett seine Arbeit.

                Tipp: Mit kostenlosen Tools wie GSmartControl oder CrystalDiskInfo lässt sich der Gesundheitsstatus einer SSD auslesen und die Lebenszeit / Restlebenszeit analysieren. Datenverlust wird auf diese Weise vorgebeugt

                Um die Lebenszeit der einzelnen SSD Speicherzellen zu erhöhen, sorgen intelligente SSD Controller dafür, dass die einzelnen Zellen im gleichen Verhältnis genutzt werden. Würde erst eine Speicherzelle “voll gemacht”, bevor die nächste beschrieben würde, wäre der Schaden also vorprogrammiert. Weil eine Defragmentierung (mit System-Bordmitteln oder einer speziellen Software) in den Prozess der Controller eingreift, kann diese ein SSD nachhaltig beschädigen

                Die Alternative: SSD optimieren

                Wer aber unbedingt die Leistung seiner SSD verbessern möchte, kann das Laufwerk über die Windows Systemanwendung (App) “Laufwerke defragmentieren und optimieren” analysieren und eine automatische Optimierung aktivieren. Diese hat nichts mit der Defragmentierung zu tun. Stattdessen optimiert Windows die Leistung einer SSD per TRIM-Befehl

                Der TRIM-Befehl ist sozusagen das Bindeglied zwischen der Windows-Dateistruktur und der Verwaltungsorganisation der SSD. Das Betriebssystem zeigt dem Controller auf diese Weise, welche Dateien gelöscht wurden. Beim “Aufräumen” des Flash-Speichers muss der Controller somit keine Dateien umkopieren. Die SSD Geschwindigkeit nimmt zu.

                Windows bietet für SSDs aus gutem Grund keine Defragmentierung an. Allerdings sollte man auch von externen Tools die Finger lassen. Eine Optimierung in Windows 10 per TRIM-Befehl – gerne auch automatisch in regelmäßigen Abständen – reicht vollkommen aus.

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                  Daten absichtlich oder unabsichtlich gelöscht: Was tun?

                  Nicht immer liegt die Löschung von Daten in einer absichtlichen Formatierung der Festplatte begründet. Manchmal löscht man Daten auch ganz aus Versehen. Wichtig: Sollte der Grund für die fehlenden Dateien nicht offensichtlich sein, ist ein Festplatten Defekt nicht auszuschließen. Dieser zeigt sich durch verschiedene Symptome, die sich je nach Datenträger-Art unterscheiden können.

                  Schritt 1: Schreibzugriffe auf Datenträger vermeiden

                  Wurden Daten absichtlich oder ganz aus Versehen gelöscht, sollte man die Sache ruhig angehen lassen und Schreib- sowie Lesezugriffe vermeiden. Das gilt für Flash Speicher (SSD Festplatte, USB-Stick, SD-Speicherkarte, interner Android oder iOS Smartphone Speicher) ebenso wie für HDD Festplatten mit beweglichen Bauteilen (Schreib- / Lesekopf, Platine).

                  Hintergrund: Die Datenwiederherstellung bei gelöschten Dateien auf Flash-Speichern ist nur dann möglich, wenn die Speicherzellen, auf denen sich diese gelöschten Dateien befanden, zum Überschreiben freigeben sind, jedoch noch nicht endgültig überschrieben wurden.

                  Schritt 2: Recovery-Tool nutzen (oder Datenretter beauftragen)

                  Sollten die Dateien nicht einfach nur in den Papierkorb verschoben, sondern unwiderruflich gelöscht worden sein, kann man sich ein Recovery Tool wie:

                  Die Tools arbeiten mehr oder weniger alle ähnlich und zeigen gelöschte, aber noch nicht überschriebene, Dateien in Listen an. Die Daten lassen sich anschließend wiederherstellen.

                  Die Tools eignen sich für:

                  • Smartphones, 
                  • USB-Sticks PCs (Windows), 
                  • interne und externe SSDs / HDDs,
                  • interne Smartphone Speicher und
                  • SD-Karten.

                  Wer einen Mac nutzt, sollte das Recovery Tool DMDE installieren.  

                  Gelöschte Dateien in Windows wiederherstellen mit Windows File Recovery

                  Neuerdings bietet Windows ein integriertes Tool zum Wiederherstellen gelöschter Dateien. Das Systemprogramm „Windows File Recovery“ können sich Anwender Kostenlos im Microsoft Store herunterladen. Dateien können mit dem Programm allerdings nur von einem Quelllaufwerk auf ein Ziellaufwerk wiederhergestellt werden. Die Wiederherstellung auf einem identischen Laufwerk funktioniert nicht. Bei defekten Datenträgern bringt einem das Tool demnach wenig. In allen anderen Fällen ist es einen Versuch wert.

                  Tipp: Falls die Daten unter Windows 7 oder Windows 10 gelöscht wurden, landen sie zuerst im Papierkorb. Mit einem Rechtsklick auf die jeweilige Datei und “Wiederherstellen” ist das Problem gelöst. 

                  Windows File Recovery unterstützt neben NTFS auch die Dateisysteme FAT, exFAT und ReFS. Unterstütze Dateiformate sind:

                  • .png
                  • .pdf
                  • .wma; .wmv; .asf
                  • .jpg; .jpeg; .jpe; .jif; .jfif
                  • .mpeg; .mp4; .mpg; .m4a; .m4v; .m4b; .m4r; .mov; .3gp; .qt
                  • .zip; .docx; .xlsx; .pptx; .odt; .ods; .odp; .odg; .odi; .odf;
                    .odc; .odm; .ott; .otg; .otp; .ots; .otc; .oti; .otf; .oth

                  Vorsicht bei defekter Festplatte!

                  WICHTIG: Wurden die Dateien nicht absichtlich, sondern aufgrund eines physischen Schadens (mechanischer Defekt) oder anderer logischer Ursachen wie Virenbefall gelöscht, können die Tools oft mehr Schaden anrichten als nutzen. Das gilt insbesondere für HDDs. Durch die Lesezugriffe der Tools können potentiell beschädigte Bauteile weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Chance auf eine erfolgreiche Datenwiederherstellung sinkt dadurch.

                  Professionelle Datenrettung bei gelöschten Dateien

                  Wir retten Daten von allen Speichermedien und herstellerunabhängig seit 1991. Kosten entstehen nur bei erfolgreicher Wiederherstellung der Daten. Gerne holen wir den Datenträger kostenlos bei Ihnen vor Ort ab – bundesweit!

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                    Lars Müller

                    Lars Müller

                    Leiter Datenrettungslabor

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                    Teil uns gerne eure Erfahrungen mit den Tools zur Wiederherstellung gelöschter Daten mit. Erfahrungsberichte zu unserem Service findet ihr hier.

                    Datenrettung von Festplatte nach Formatierung

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                      Formatierte Festplatte wiederherstellen: Daten nach Formatierung noch vorhanden

                      Nach dem Formatieren der Festplatte sind die Daten in der Regel noch vorhanden. Allerdings weiß der PC nicht mehr, wo diese Dateien liegen, da sozusagen das Inhaltsverzeichnis bzw. Zuordnungsverzeichnis des Datenträgers gelöscht wurde.

                      Schritt 1: Schreibvorgänge vermeiden

                      Nach dem Formatieren der Festplatte sind sämtliche Schreibvorgänge zu vermeiden. Andernfalls könnten Daten überschrieben und damit tatsächlich gelöscht werden. 

                      Schritt 2: Recovery-Tools nutzen?

                      Der nächste Schritt wäre, sich ein kostenloses Recovery-Tools wie „Recuva“, „Easeus Data Recovery Wizard“, “7-Data Recovery Suite” oder “TestDisk & PhotoRec” herunterzuladen – jedenfalls wenn man so mancher Anleitung im Web folgt.

                      Erfahrungsgemäß schaffen es die Tools jedoch selbst in der kostenpflichtigen Premium Variante nur selten, alle durch die Formatierung vermeintlich gelöschten Dateien wiederherzustellen. Und wenn sie es schaffen, dann befinden sich die Daten nach der Rettung in einem komplett unsortierten Zustand auf der Festplatte.

                      Als Anwender benötigt man einige Zeit, den ursprünglichen Zustand vor der Formatierung wiederherzustellen. Der Wiederherstellungsvorgang selbst kann ebenfalls mehrere Stunden oder gar Tage dauern. 

                      Wichtig: Bei einer defekten Festplatte sollten sowohl Schreib- als auch Lesevorgänge unbedingt vermieden werden. Der Einsatz von Datenrettungssoftware für Laien kann hier mehr schaden als nutzen.

                      Schritt 3: Datenrettung beauftragen

                      Hat man sich aus gutem Grund gegen ein vermeintliche wirkungsvolles Tool aus dem Netz entschieden oder war dieses nicht erfolgreich, sollte man die Sache einem Spezialisten übergeben. Bei logischen Fehlern, zu denen eine formatierte HDD- oder SSD-Festplatte gehört, können die Daten mit einer sehr hohen Erfolgsquote und in kürzester Zeit gerettet werden. 

                      Weil – anders als bei mechanischen Defekten – keine Bauteile ersetzt oder instand gesetzt werden müssen, sind auch die Kosten für eine Datenrettung nach der Formatierung einer Festplatte vergleichsweise niedrig. 

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                        SSD: Aufbau und Funktionsweise

                        SSD: Aufbau und Funktionsweise

                        Bei Massenspeichern bzw. “Festplatten” unterscheidet man grundlegend zwischen HDDs und SSDs. Während eine HDD (Hard Disk Drive) bewegliche Bauteile wie einen Schreib-/Lesekopf enthält, besteht eine SSD ausschließlich aus sogenannten Flash-Speichern. Damit funktioniert eine SSD exakt wie ein USB-Stick oder eine SD-Speicherkarte. Nur die Anzahl der einzelnen Speicher ist bei einer SSD höher. Erfahren Sie hier mehr zur Funktionsweise und dem Aufbau einer SSD.

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                          SSD: Definition und Funktionsweise

                          Die Abkürzung SSD steht für Solid State Drive (z. Dt. Halbleiterlaufwerk).  Informationen (Daten) werden bei einer SSD elektrisch gespeichert. Im Vergleich: Bei einer HDD erfolgt die Speicherung magnetisch an ganz bestimmten Stellen der Magnetscheibe. Auf der SSD werden Informationen hingegen “chaotisch” abgelegt. Das Auslesen der Daten erfolgt ebenso wie das “Beschreiben” ohne mechanische Bewegungen. Bei einer HDD muss der Schreib-/Lesekopf die Magnetscheibe mechanisch absuchen.

                          Weil eine SSD keine beweglichen / mechanischen Bauteile enthält, ist diese Art Datenträger weniger anfällig für Erschütterungen oder anderweitige äußere Einflüsse, die zu einem Defekt mit Datenverlust (physikalische Ursachen für Datenverlust) führen könnten. Kommt es zu einem SSD Defekt sind meist andere Ursachen (z. B. das Überschreiben der Daten, Viren / Trojaner, fehlerhaftes Firmware-Update) schuld. Wurden die von den Dateien besetzten Zellen zwar zum Überschreiben freigegeben, jedoch noch nicht mit neuen Informationen überschrieben, können die Daten auf einer SSD meist gerettet werden. 

                          Aufbau einer SSD

                          Eine SSD besteht grundlegend aus drei Komponenten: der Speichereinheit, dem Controller sowie dem Interface (Schnittstelle). 

                          Speichereinheit

                          Mehrere Flash-Speicher-Blöcke bilden die Speichereinheit einer SSD. Jede einzelne Speicherzelle kann nur begrenzt häufig beschrieben werden. Wurde die Anzahl an Schreibzyklen bei allen Speicherzellen überschritten (wird von einem Counter gezählt) fällt die SSD aus. Weil eine SSD (je nach Größe) zigtausende Speicherzellen besitzt, sind die Datenträger trotz dieses offensichtlichen Nachteile gegenüber einer HDD äußerst langlebig.  

                          Controller

                          Wie gut eine SSD ist, wird maßgeblich durch den Controller –  das wichtigste Bauteil der SSD – bestimmt. Aufgabe des Controller ist es, alle auf den Speicherzellen abgelegten Informationen zu verwalten. Nur der Controller weiß, wo sich welche Daten befinden. Außerdem sorgt der Controller dafür, dass Daten in den Zellen mit dem niedrigsten Counter (Anzahl an Schreibvorgängen) gespeichert werden. Dieses Wear Leveling (WL) genannte Verfahren erhöht die Lebensdauer einer SSD – beim dynamischen WL um den Faktor 25, beim statischen WL um den Faktor 100. 

                          Interface

                          Die dritte SSD Komponente ist das Interface, über das die Kommunikation mit dem Prozessor, dem RAM (Arbeitsspeicher) sowie weiteren Computer-Komponenten stattfindet. Üblicherweise setzen die Hersteller auf die S-ATA II / III Schnittstelle. Zusätzlich kann die eigentlich für Grafikkarten gedachte PCIe-Schnittstelle genutzt werden.

                          Weil sich die Controller der SSD Hersteller deutlich voneinander unterscheiden, ist die Datenrettung bei einer SSD in schwierigen Fällen nicht mit herkömmlichen Recovery-Tools möglich. Professionelle Software bildet die Funktion des jeweiligen Controllers nach und kann gelöschte Dateien in vielen Fällen wiederherstellen.

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                          Anders als herkömmliche HDD Festplatten mit beweglichen Bauteilen sind die Flash-Speicherchips von SSDs gegen Erschütterungen und ähnliche Einflüsse weitgehend immun. Mechanische Defekte sind daher eher selten und wenn in Materialverschleiß begründet. Viel häufiger sind logische Fehler. So können beispielsweise Viren und Trojaner oder aber die Überschreitung der maximalen Schreibvorgänge pro Zelle zu einem kompletten Ausfall oder anderen Problemen mit der SSD führen. Darüber hinaus kann Datenverlust auch ganz banale Ursachen wie das versehentliche Überschreiben / Löschen von Dateien haben.

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                            Häufige Probleme bei SSDs

                            Falls auf der SSD gespeicherte Dateien verschwunden sind, aber sonst alles funktioniert, könnten die Dateien versehentlich (oder auch absichtlich) gelöscht worden sein.  Wird die SSD hingegen im BIOS nicht mehr erkannt, liegen schwerwiegendere Fehler wie Überspannungsschäden und ein fehlerhaftes Firmware-Update nahe. Stromausfälle können den Speicherzellen selbst hingegen nicht viel anhaben. Dafür ist jedoch die auf dem SSD Controller laufende Steuersoftware (Firmware) – wie alle andere Programme, die auf der SSD laufen – alles andere als unempfindlich. Wurde eine Datei nicht vollständig abgelegt bzw. eine Aktion nicht vollständig abgeschlossen, kann ein Stromausfall die Datei beschädigen.

                            Häufige Symptome:

                            • SSD wird im BIOS nicht erkannt
                            • SSD wird im Betriebssystem nicht angezeigt
                            • SSD Datenübertragung ist sehr langsam
                            • SSD Hitzeentwicklung

                            Ursachen:

                            • Materialermüdung
                            • Viren / Trojaner / Malware
                            • Versehentliches Löschen von Dateien
                            • Überschreitung der maximalen Schreibzugriffe 
                            • Überspannung
                            • Stromausfall
                            • fehlerhaftes Firmware-Update

                            SSD Status analysieren

                            Wenn Sie wissen wollen, ob die Probleme tatsächlich an Ihrer SSD liegen, können Sie deren Gesundheitszustand mit kostenlosen Tools wie GSmartControl oder CrystalDiskInfo auslesen. Eine gelegentliche Analyse eignet sich auch hervorragend als Prophylaxe. Angezeigt werden SMART-Werte (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology)  wie Lesefehler, Löschfehler, Flash-Abnutzung und defekte Sektoren .

                            Erste-Hilfe bei Problemen mit einer SSD

                            Während sich Defekte bei HDDs oft durch komische Geräusche oder andere Symptome ankündigen, treten Probleme mit SSDs meist plötzlich und vollkommen unerwartet auf. Falls die Festplatte also nicht mehr das tut was sie soll, sind die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um Schlimmeres zu verhindern. Konkret: Schließen Sie alle laufenden Anwendungen, um schreibende Zugriffe zu vermeiden. Noch nicht gespeicherte Dokumente sollten Sie auf einem separaten Medium speichern.

                            Falls Ihr Rechner keinen Kontakt zur SSD hat, können Sie das Laufwerk ausbauen und eine USB-to-SATA-Verbindung ausprobieren. Ist dies möglich, kann ein defekter Festplatten Controller ausgeschlossen werden. Funktioniert das Laufwerk nicht, sollten Sie eine professionelle SSD-Datenrettung beauftragen.

                            Können die Daten bei einem SSD Defekt gerettet werden?

                            Die Datenwiederherstellung bei gelöschten Daten auf einer SSD ist möglich, wenn die von den Dateien besetzten Zellen zwar zum Überschreiben freigegeben sind, jedoch noch nicht überschrieben wurden. Kostenlose Recovery-Tools suchen ausschließlich nach gelöschten Dateien. Professionelle Tools können hingegen Daten aus beschädigten RAID-Gruppen auslesen. 

                            Beispiele sind:

                            • EaseUS Data Recovery Wizard (Free, Standard- und Pro-Version), 
                            • DiskRecovery (Professional-, Admin- und Tech-Level)
                            • DiskInternals NTFS Recovery

                            Bei schwerwiegenden Fehlern sollte man eigenständige Datenrettungsversuche vermeiden. SSD-Hersteller wie Crucial, Intel, Kingston, OCZ, Plextor, Samsung und SanDisk arbeiten mit unterschiedlichen Controllertypen und -unterarten. Dementsprechend werden die Daten auf verschiedene Arten auf freie oder als überschreibbar markierte Zellen verteilt.  Um die SSD Daten zu retten, müssen die Datenrettungsprogramme die Funktion des jeweiligen Controllers nachbilden. Hierfür wird individuell programmierte Software benötigt.

                            SSD Datenrettung

                            Wir retten Daten zuverlässig von defekten SSDs – zum Festpreis! Kosten entstehen Ihnen nur, falls die SSD Datenwiederherstellung erfolgreich war. Die bundesweite Abholung des Datenträgers erfolgt ohne Aufpreis.

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