NAS als Cloud-Server nutzen: Geht das?

NAS als Cloud-Server nutzen: Geht das?

Als “Cloud” bezeichnet man gemeinhin einen Speicherplatz, der von überall aus über das Internet angesteuert werden kann. Vor allem in Zeiten von Home-Office und Remote-Work bieten Cloud-Lösungen zahlreiche Vorteile. Doch wo Licht ist, da ist bekanntlich auch Schatten: Denn wer externe Cloud-Angebote nutzt, gibt seine Daten (oder Kundendaten) in die Hände von externen Unternehmen. Eine Alternative wäre eine eigene Cloud – z. B. auf einem NAS System.

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    NAS: Was ist das eigentlich?

    Die Abkürzung “NAS” steht für “Network-Attached-Storage”, also z. Dt. ein im Heim- oder Firmennetzwerk integrierter Speicher. Anders als einfache externe Datenträger verfügt ein NAS über einen Prozessor und ein eigenes Betriebssystem. Damit lässt sich ein NAS-System prinzipiell als ganz normaler Computer betrieben. Auch das Aufsetzen eines eigenen E-Mail-Servers ist möglich.

    NAS und Cloud: Gibt es Unterschiede?

    Prinzipiell ist auch “die Cloud” nichts anderes als ein externer Speicherplatz. Für gewöhnlich versteht man darunter jedoch den oder die Server eines externen Cloud-Providers wie Dropbox, Google, Amazon und Co. Wo sich die Server befinden, weiß man nicht genau.

    Der NAS-Server (besteht aus mehreren Festplatten) befindet sich hingegen an einem bekannten Standort – zu Hause oder innerhalb eines Unternehmens. 

    Auch bei der Verfügbarkeit gibt es Unterschiede: “Die Cloud” ist über das Internet von überall erreichbar, der NAS-Server nicht direkt. Allerdings lässt sich dieses Problem beheben. Ein NAS-System kann man dadurch schnell zur ganz “normalen” Cloud “umfunktionieren”. 

    NAS Erreichbarkeit über das Internet

    Die Hürde bei der Einrichtung eines NAS als Cloud-Server besteht in der immer wieder neu zugewiesenen IP-Adresse des Internet-Providers. Diese verhindert, dass man von außen (außerhalb des internen Netzwerks) über eine fest vergebene IP auf den Server zugreifen kann. Mit einem Dynamic Domain Name Service (DDNS) lässt sich das Problem lösen.

    1. Freien DDNS-Anbieter wählen (z. B. dynDNS) oder NAS-Hersteller-eigenen Dienst verwenden

    2. Namen für zukünftige Verbindung vergeben

    3. Portweiterleitung im Router an NAS einrichten

    → Infos zum Synology DDNS | → Infos zum Web-Access von Buffalo | → Infos zur myQNAPcloud App

    Tipp: ownCloud für “Dropbox-Feeling” bei Private-Clouds

    Die Software ownCloud bietet eine benutzerfreundliche Web-Oberfläche zur Verwaltung von Dateien. Für den Onlinezugriff auf den persönlichen NAS-Server braucht man natürlich trotzdem eine DDNS- oder VPN-Lösung. Auch die Portweiterleitungen (Port 80) im Router müssen eingerichtet werden. Ziel ist immer das NAS.

    Welches NAS System eignet sich als Cloud?

    Bei NAS Systemen gibt es große Unterschiede zwischen den Herstellern (z. B. QNAP, Buffalo, Synology) und Modellen. Grundlegend gilt: Je mehr Arbeitsspeicher und je besser der Prozessor, desto höher die Performance. 

    Gleichzeitig ist die Kompatibilität mit Betriebssystemen relevant. Fast alle Systeme unterstützen Windows- als auch Mac-Umgebungen. Auch mit Linux verstehen sich viele NAS problemlos. 

    Wichtig: Das NAS sollte die Möglichkeit zur Dateiverschlüsselung bieten. Auch eine Firewall gehört zu den Sicherheitsstandards. Zur doppelten Absicherung kann die Router-Firewall aktiviert werden.

    NAS mit SSD oder HDD?

    Die Frage, ob man lieber SSDs oder HDDs in einem NAS verwendet, ist nicht unbedingt Geschmackssache – eher eine des Geldbeutels. Denn zwar sind Flash-Speicher wie SSDs deutlich schneller, dafür aber deutlich teurer – besonders bei Produkten mit hohem Speicherplatz.

    Weil NAS Server vor allem große Datenmengen verwalten sollen, kann ein NAS mit SSDs ganz schön ins Geld gehen. 

    Zeitgleich spielt die Geschwindigkeit der SSD im NAS nicht ein so entscheidende Rolle wie anderswo. Zum einen ist das NAS per Netzwerk-Kabel (Ethernet) mit dem Router und dieser wiederum per Kabel oder WLAN mit dem Computer und mobilen Endgeräten verbunden. Diese Verbindungen können die Endgeschwindigkeit im Zugriff minimieren.

    Zum anderen spielt die Upload-Geschwindigkeit der Internetverbindung eine Rolle, wenn von außerhalb auf die persönliche Cloud zugegriffen werden soll.

    Zugriffsgeschwindigkeit auf “NAS-Clouds” als Nachteil

    Ein großer Nachteil bei der Nutzung eines NAS als Cloud-Server ist, dass viele Internetverbindungen nur geringe Upload-Gewinschdigkeiten bieten. Der Zugriff von außerhalb des internen Netzwerks kann also verhältnismäßig langsam sein.

    NAS mit RAID-Konfiguration

    Wichtig ist außerdem, dass sich mit dem NAS ein RAID aufsetzen lässt. Die Abkürzung steht für “redundant array of independent disks“, also „redundante Anordnung unabhängiger Festplatten“. 

    Der Vorteil: Fällt eine Festplatte im RAID-Verbund aus, bleiben die Dateien weiterhin verfügbar, da diese beim Speichern auf unterschiedliche Festplatten dupliziert wurden. Ein ordentliches Backup kann ein solcher RAID-Verbund allerdings nicht ersetzen. 

    Energiebedarf und Geräuschentwicklung bei Dauerbetrieb

    Gerade bei der Verwendung des NAS als Cloud-Server ist das System dauerhaft im Betrieb. Im Sinne des Finanzen, aber auch der Umwelt, dürfte sich ein Blick auf den Energieverbrauch des NAS lohnen. Zeitgleich dürfte die Geräuschentwicklung – je nach NAS Standort im Betrieb oder Home-Office – für die meisten Menschen eine Rolle bei der Kaufentscheidung spielen.

    Mehr zum Thema NAS aus unserem Ratgeber:

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          Was bedeutet “nicht erkannt”?

          Zuerst einmal muss geklärt werden, was “nicht erkannt” bedeutet bzw. was die konkreten Symptome sind. Nur so kann man auf Ursachenforschung gehen und das Problem schnell beheben.

          Externe Festplatte wird nicht erkannt

          Wird die externe Festplatte nicht erkannt, sind häufig defekte Kabel oder Anschlüsse schuld. Zuerst einmal sollte man deshalb USB-Kabel und -Anschluss prüfen – also wechseln. 

          Außerdem sind USB 2 und USB 3 leider nicht immer kompatibel

          Teilweise reicht auch die Stromversorgung des Datenträgers nicht aus. Selbst externe Festplatten, die prinzipiell ohne Netzteil funktionieren, können hiervon betroffen sein. Vor allem bei Notebooks, die ohne Netzteil betrieben werden, kann dieses Problem auftreten.

          Interne Festplatte wird nicht (mehr) erkannt

          Interne Festplatten werden meist mit SATA-Steckverbindern angeschlossen. Falls der Datenträger nicht (mehr) erkannt wird, sollte deshalb auch hier die Steckerverbindung bzw. das Kabel auf einen Defekt hin untersucht werden. 

          Häufig reicht bereits eine Reinigung des Anschlusses aus. Dazu zieht man das SATA-Kabel von Festplatte und Motherboard ab (Wichtig: Stromversorgung unbedingt vorab trennen!) und reinigt die Kontakte mit einem Tuch (fusselfrei und in Alkohol getränkt). 
          Besteht das Problem weiterhin, sollte man gemäß Symptomatik nach den möglichen Ursachen forschen.

          Weitere mögliche Ursachen

          Neben den oben genannten, ganz banalen Ursachen, können auch eine fehlende Partitionierung oder Initialisierung sowie ein Festplattendefekt (kann verschiedene Ursachen haben) Grund für den nicht erkannten Datenträger sein.

          Festplatte nicht initialisiert

          Insbesondere, wenn die Festplatte ganz neu ist, werden Laufwerksbuchstaben, Dateisysteme und Partitionen nicht immer automatisch zugewiesen. Es kann also sein, dass man die Zuweisungen selber vornehmen muss, bevor die neue Festplatte überhaupt erkannt wird und genutzt werden kann,  

          Fehlendes Dateisystem

          Eine häufige Ursachen für nicht erkannte Festplatten ist ein fehlendes Dateisystem. Dieses kann ganz einfach in der Datenträgerverwaltung von Windows zugewiesen werden. 

          Dateisystem zuweisen – so geht’s:

          1. Datenträgerverwaltung öffnen (App “Festplattenpartitionen erstellen und formatieren)
          2. Kontextmenü via Rechtsklick auf den Balken über dem nicht erkannten Laufwerk öffnen
          3. “Formatieren” auswählen
          4. Volumebezeichnung übernehmen oder selbst vergeben
          5. Dateisystem wählen (NTFS, Abkürzung für „New Technology File System“ oder FAT, Abkürzung für „File Allocation Table“)
          6. Checkbox “Schnellformatierung” aktivieren
          7. Mit Klick auf “OK” bestätigen

          Fehlende Partitionierung 

          Teilweise ist auch eine fehlerhafte Partitionierung schuld an der nicht erkannten Festplatte. Auch die Partitionierung wird über die Windows-Datenträgerverwaltung vorgenommen:

          Festplatte partitionieren – so geht’s:

          1. Datenträgerverwaltung öffnen (App “Festplattenpartitionen erstellen und formatieren)
          2. Kontextmenü via Rechtsklick auf den Balken über dem nicht erkannten Laufwerk öffnen
          3. Dateisystem und Größe der der Zuordnungseinheit auswählen
          4. Bei Bedarf eigene Volumebezeichnung vergeben
          5. Vorgang mit Klick auf “Weiter” starten

          Laufwerksbuchstabe nicht vergeben

          Durch die Vergabe eines Laufwerksbuchstabens meldet man die Festplatte im System an. Teilweise vergibt Windows den Laufwerksbuchstaben nicht automatisch. Zum Beispiel dann, wenn bereits alle vermeintlichen Buchstaben vergeben sind oder die Formatierung nicht kompatibel ist (häufig bei macOS Format der Fall). 

          Laufwerksbuchstaben festlegen – so geht’s:

          1. Datenträgerverwaltung in Windows öffnen
          2. Kontextmenü via Rechtsklick auf Balken über Datenträger ohne Laufwerksbuchstaben öffnen
          3. 3„Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern …“ anklicken
          4. “Hinzufügen” auswählen, um Laufwerksbuchstabe zu vergeben
          5. vorgeschlagenen Buchstaben verwenden oder anderen noch freien Buchstaben wählen
          6. Vorgang mit Klick auf “OK” bestätigen

          Festplatte defekt

          Hilft alles nichts, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Festplatte ernsthaft beschädigt ist. Neben mechanischen Ursachen (z. B. Head-Crash, Überhitzung, Staub / Flüssigkeit) sind auch logische Ursachen möglich. Dazu zählt beispielsweise Viren- / Malwarebefall.

          Um wichtige Daten zu retten, sollte der PC, Laptop bzw. Datenträger sofort vom Stromnetz genommen werden. Weitere Schreib- und Lesezugriffe sind (vor allem bei HDDs) unbedingt zu vermeiden, da diese defekte Bauteile weiter beschädigen könnten. Bei Flas-Speichern (z. B. SSDs) kann mit Datenwiederherstellungs-Software versucht werden, den Datenträger zu reparieren und Dateien auf ein neues Speichermedium zu übertragen.

          Allerdings ist eine DIY-Datenrettung sehr zeitaufwendig und nur selten von Erfolg gekrönt, da jeder Hersteller unterschiedliche Controller-Typen nutzt und die gratis Tools deren Funktion nicht nachbilden können. Professionelle Datenretter nutzen hingegen individuell programmierte Software, um Daten schnell und vollumfänglich zu retten.

          Festplatte nicht erkannt: die häufigsten Symptome und deren Ursachen


          Festplatte wird in Datenträgerverwaltung nicht erkannt

          Fährt der PC noch hoch, wird die Festplatte aber nicht in der Datenträgerverwaltung angezeigt, kann das Problem häufig durch die Initialisierung des Datenträgers (Zuweisung des Laufwerksbuchstabens, Partitionierung) behoben werden. Dies ist häufig bei neuen Festplatten der Fall. Kann das Problem durch die Initialisierung nicht behoben werden, muss man damit rechnen, das Viren, Malware oder andere nicht-mechanische Ursachen dazu führen, dass die Festplatte nicht erkannt wird.


          BIOS erkennt Festplatte nicht – PC fährt nicht hoch (no bootable device found)

          Sollten die Steckerverbindungen intakt und kompatibel sein, kann in diesem Fall ein Festplatten-Defekt nicht ausgeschlossen werden. Bei einer HDD sind ab sofort sämtliche äußeren Einflüsse sowie Schreib- und Lesezugriffe zu vermeiden, um die Festplatte nicht weiter zu beschädigen. Bei SSDs und anderen Flash-Speichern (USB-Sticks, Speicherkarten) können Recovery-Tools zur Datenrettung helfen, auch wenn diese nur in seltenen Fällen erfolgreich sind. Schreibzugriffe sind aber auch hier zu vermeiden.


          SSD wird nicht erkannt

          Teilweise kann das Deaktivieren der AHCI-Mode im BIOS oder ein BIOS Update das Problem lösen. Natürlich sind auch hier vorab die Stecker- / Kabelverbindungen zu prüfen. Weitere mögliche Ursachen sind mit denen nicht erkannter HDDs identisch. 

          Können logische Ursachen für eine nicht erkannte SSD ausgeschlossen werden, liegt eine SSD Defekt nahe. Dieser kann beispielsweise durch ein Überschreiten der maximalen Schreibzugriffe (SSDs haben nur eine begrenzte Lebensdauer), Überspannung oder Viren- / Malware-Befall hervorgerufen worden sein.


          HDD wird nicht erkannt

          Sowohl interne als auch externe Festplatten mit beweglichen Bauteilen (Schreib- / Lesekopf und Magnetscheibe bei HDDs) sind besonders anfällig für äußere Einflüsse. Wird ein Schaden diagnostiziert, sollte der Datenträgers unverzüglich vom Stromnetz genommen werden, um weitere Beschädigungen zu vermeiden.


          PC fährt nicht hoch – Festplatte nicht erkannt

          Fährt der PC nicht mehr hoch, weil der Rechner die Festplatte nicht (mehr) erkennt, kann man versuchen, die Windows-Starthilfe zu nutzen. Beim Neustart des PCs muss man dazu einfach die Taste [F8] mehrfach drücken, bevor das Windows-Logo erscheint. Anschließend ist den Anweisungen des Assistenten zu folgen.

          Auch ein Booten über ein sog. Boot-Medium (z. B. die Windows CD/DVD) ist möglich. Besteht kein Boot-Medium, kann man die notwendigen Dateien auch von einem anderen, funktionierenden Rechner auf einen USB-Stick oder eine externe Festplatte übertragen, um den PC mit der nicht erkannten Festplatte darüber zu starten. 

          Die nicht mehr erkannte Festplatte ist jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit defekt. Falls kein Backup der wichtigsten Dateien besteht, sollte man die Festplatte in professionelle Hände geben. Eine Do-it-Yourself Festplattenreparatur und Datenrettung richtet häufig nur weiteren Schaden an.

          Schnelle Hilfe bei Datenverlust und Festplatten-Defekt

          Unsere Experten für Datenwiederherstellung retten Daten von defekten Datenträgern jeder Art. Wenn nötig werden defekte Bauteile (bei HDDs) ersetzt, um die die Daten auszulesen. Bei SSDs kommen individuell programmierte Tools zum Einsatz, mit denen wir die Funktion der herstellerunabhängigen Controller nachbilden können. In dringenden Fällen sind wir auch an Wochenenden und Feiertagen für Sie im Einsatz.

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            Lars Müller

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                Gelöschte Dateien wiederherstellen: so geht’s

                Gelöschte Dateien wiederherstellen: so geht’s

                Lassen sich gelöschte Dateien wiederherstellen? Klare Antwort: Ja! Allerdings nicht immer mit kostenlosen Tools wie Recuva. Manchmal kommt man um eine professionelle Datenrettung nicht herum.

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                  Ablauf | Tools | Windows File Recovery | Prof. Datenrettung | Erfahrungen


                  Daten absichtlich oder unabsichtlich gelöscht: Was tun?

                  Nicht immer liegt die Löschung von Daten in einer absichtlichen Formatierung der Festplatte begründet. Manchmal löscht man Daten auch ganz aus Versehen. Wichtig: Sollte der Grund für die fehlenden Dateien nicht offensichtlich sein, ist ein Festplatten Defekt nicht auszuschließen. Dieser zeigt sich durch verschiedene Symptome, die sich je nach Datenträger-Art unterscheiden können.

                  Schritt 1: Schreibzugriffe auf Datenträger vermeiden

                  Wurden Daten absichtlich oder ganz aus Versehen gelöscht, sollte man die Sache ruhig angehen lassen und Schreib- sowie Lesezugriffe vermeiden. Das gilt für Flash Speicher (SSD Festplatte, USB-Stick, SD-Speicherkarte, interner Android oder iOS Smartphone Speicher) ebenso wie für HDD Festplatten mit beweglichen Bauteilen (Schreib- / Lesekopf, Platine).

                  Hintergrund: Die Datenwiederherstellung bei gelöschten Dateien auf Flash-Speichern ist nur dann möglich, wenn die Speicherzellen, auf denen sich diese gelöschten Dateien befanden, zum Überschreiben freigeben sind, jedoch noch nicht endgültig überschrieben wurden.

                  Schritt 2: Recovery-Tool nutzen (oder Datenretter beauftragen)

                  Sollten die Dateien nicht einfach nur in den Papierkorb verschoben, sondern unwiderruflich gelöscht worden sein, kann man sich ein Recovery Tool wie:

                  Die Tools arbeiten mehr oder weniger alle ähnlich und zeigen gelöschte, aber noch nicht überschriebene, Dateien in Listen an. Die Daten lassen sich anschließend wiederherstellen.

                  Die Tools eignen sich für:

                  • Smartphones, 
                  • USB-Sticks PCs (Windows), 
                  • interne und externe SSDs / HDDs,
                  • interne Smartphone Speicher und
                  • SD-Karten.

                  Wer einen Mac nutzt, sollte das Recovery Tool DMDE installieren.  

                  Gelöschte Dateien in Windows wiederherstellen mit Windows File Recovery

                  Neuerdings bietet Windows ein integriertes Tool zum Wiederherstellen gelöschter Dateien. Das Systemprogramm „Windows File Recovery“ können sich Anwender Kostenlos im Microsoft Store herunterladen. Dateien können mit dem Programm allerdings nur von einem Quelllaufwerk auf ein Ziellaufwerk wiederhergestellt werden. Die Wiederherstellung auf einem identischen Laufwerk funktioniert nicht. Bei defekten Datenträgern bringt einem das Tool demnach wenig. In allen anderen Fällen ist es einen Versuch wert.

                  Tipp: Falls die Daten unter Windows 7 oder Windows 10 gelöscht wurden, landen sie zuerst im Papierkorb. Mit einem Rechtsklick auf die jeweilige Datei und “Wiederherstellen” ist das Problem gelöst. 

                  Windows File Recovery unterstützt neben NTFS auch die Dateisysteme FAT, exFAT und ReFS. Unterstütze Dateiformate sind:

                  • .png
                  • .pdf
                  • .wma; .wmv; .asf
                  • .jpg; .jpeg; .jpe; .jif; .jfif
                  • .mpeg; .mp4; .mpg; .m4a; .m4v; .m4b; .m4r; .mov; .3gp; .qt
                  • .zip; .docx; .xlsx; .pptx; .odt; .ods; .odp; .odg; .odi; .odf;
                    .odc; .odm; .ott; .otg; .otp; .ots; .otc; .oti; .otf; .oth

                  Vorsicht bei defekter Festplatte!

                  WICHTIG: Wurden die Dateien nicht absichtlich, sondern aufgrund eines physischen Schadens (mechanischer Defekt) oder anderer logischer Ursachen wie Virenbefall gelöscht, können die Tools oft mehr Schaden anrichten als nutzen. Das gilt insbesondere für HDDs. Durch die Lesezugriffe der Tools können potentiell beschädigte Bauteile weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Chance auf eine erfolgreiche Datenwiederherstellung sinkt dadurch.

                  Professionelle Datenrettung bei gelöschten Dateien

                  Wir retten Daten von allen Speichermedien und herstellerunabhängig seit 1991. Kosten entstehen nur bei erfolgreicher Wiederherstellung der Daten. Gerne holen wir den Datenträger kostenlos bei Ihnen vor Ort ab – bundesweit!

                  Weitere Infos:

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                        Lars Müller

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                        Leiter Datenrettungslabor

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                        Teil uns gerne eure Erfahrungen mit den Tools zur Wiederherstellung gelöschter Daten mit. Erfahrungsberichte zu unserem Service findet ihr hier.

                        Datenrettung von Festplatte nach Formatierung

                        Datenrettung von Festplatte nach Formatierung

                        Wer Speicherplatz freigeben und deshalb die externe oder interne Festplatte formatieren möchte, sollte sich sicher sein, dass wichtige Dateien in einem Backup (Cloud-Speicher, zweiter externer Datenträger) gesichert wurden. Doch manchmal geht einem das ein oder andere durch die Lappen. Bemerkt man also nach dem Formatieren der Festplatte, dass man bestimmte Dateien noch braucht, ist der Schreck groß. Wer jetzt Ruhe bewahrt und die richtigen Schritte unternimmt, kann die (vermeintlich) gelöschten Dateien nach der Formatierung einer Festplatte oder Partition in dem meisten Fällen problemlos wiederherstellen

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                          Formatierte Festplatte wiederherstellen: Daten nach Formatierung noch vorhanden

                          Nach dem Formatieren der Festplatte sind die Daten in der Regel noch vorhanden. Allerdings weiß der PC nicht mehr, wo diese Dateien liegen, da sozusagen das Inhaltsverzeichnis bzw. Zuordnungsverzeichnis des Datenträgers gelöscht wurde.

                          Schritt 1: Schreibvorgänge vermeiden

                          Nach dem Formatieren der Festplatte sind sämtliche Schreibvorgänge zu vermeiden. Andernfalls könnten Daten überschrieben und damit tatsächlich gelöscht werden. 

                          Schritt 2: Recovery-Tools nutzen?

                          Der nächste Schritt wäre, sich ein kostenloses Recovery-Tools wie „Recuva“, „Easeus Data Recovery Wizard“, “7-Data Recovery Suite” oder “TestDisk & PhotoRec” herunterzuladen – jedenfalls wenn man so mancher Anleitung im Web folgt.

                          Erfahrungsgemäß schaffen es die Tools jedoch selbst in der kostenpflichtigen Premium Variante nur selten, alle durch die Formatierung vermeintlich gelöschten Dateien wiederherzustellen. Und wenn sie es schaffen, dann befinden sich die Daten nach der Rettung in einem komplett unsortierten Zustand auf der Festplatte.

                          Als Anwender benötigt man einige Zeit, den ursprünglichen Zustand vor der Formatierung wiederherzustellen. Der Wiederherstellungsvorgang selbst kann ebenfalls mehrere Stunden oder gar Tage dauern. 

                          Wichtig: Bei einer defekten Festplatte sollten sowohl Schreib- als auch Lesevorgänge unbedingt vermieden werden. Der Einsatz von Datenrettungssoftware für Laien kann hier mehr schaden als nutzen.

                          Schritt 3: Datenrettung beauftragen

                          Hat man sich aus gutem Grund gegen ein vermeintliche wirkungsvolles Tool aus dem Netz entschieden oder war dieses nicht erfolgreich, sollte man die Sache einem Spezialisten übergeben. Bei logischen Fehlern, zu denen eine formatierte HDD- oder SSD-Festplatte gehört, können die Daten mit einer sehr hohen Erfolgsquote und in kürzester Zeit gerettet werden. 

                          Weil – anders als bei mechanischen Defekten – keine Bauteile ersetzt oder instand gesetzt werden müssen, sind auch die Kosten für eine Datenrettung nach der Formatierung einer Festplatte vergleichsweise niedrig. 

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                              Lars Müller

                              Lars Müller

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                                DIY-Datenrettung mit teils schwerwiegenden Folgen

                                Klickende oder klackernde Geräusche oder andere Symptome für Datenverlust können verschiedene Ursachen haben, die für den Laien nicht unbedingt erkenntlich sind. Verwendet man nun gratis Tools aus dem Internet, weil man einen logischen Fehler vermutet, können defekte Bauteile der Festplatte weiter beschädigt werden. Die spätere Datenrettung durch einen Profi wird somit erschwert – teilweise sogar unmöglich gemacht.

                                Unser Tipp: Ruhe bewahren!

                                Statt das erstbeste Recovery-Tool zu verwenden oder die Festplatte gar selber mit dem Schraubenzieher zu öffnen, sollte man den Datenträger in einem ersten Schritt hart ausschalten und vom Stromnetz nehmen. Das beugt Überhitzung und Überspannung vor. Außerdem gilt es jetzt, jegliche Erschütterungen zu vermeiden. Schließlich könnte der Datenverlust in einem Head-Crash begründet sein. Dabei berührt der Schreib-/Lesekopf die Magnetscheibe einer HDD.

                                Professionelle Festplattenreparatur

                                Um die Daten von einen defekten Datenträger zu retten, müssen gegebenenfalls beschädigte Bauteile ersetzt werden. Spezialisten führen solche Reparaturmaßnahmen in einem vor Staub und anderen Einflüssen geschütztem Reinraum sowie mit Hilfe professioneller Werkzeuge durch. Auf diese Weise können sich keine Staubpartikel zwischen Schreib-/Lesekopf und Magnetscheibe ablagern. Das Auslesen der Daten erfolgt später mittels individuell programmierter Software, die, anders als herkömmliche Tools, kritische Festplattenbereiche “überspringen” kann. Während weiterem Datenverlust vorgebeugt wird, können verloren gegangene Daten so erfolgreich wiederhergestellt werden.

                                Festplatte defekt? Wir retten Ihre Daten zum Festpreis.

                                Seit 1991 retten wir Daten von HDD / SSD Festplatten, Flash-Speichern, NAS- / SAN-Servern und RAID-Arrays. Über unsere kostenlose Hotline sind wir 24 / 7 für Sie erreichbar – auch an Wochenenden und Feiertagen.

                                Kann man die Festplatte nach der Reparatur weiter benutzen?

                                Eine weitere Nutzung reparierter bzw. in Stand gesetzter Festplatten empfehlen wir nicht. Die Bauteile sind zu anfällig für neue mechanische Schäden und Verschleiß.

                                Datenverlust vorbeugen: die besten Tipps

                                Datenverlust vorbeugen: die besten Tipps

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                                  Wie kommt es überhaupt zu Datenverlust?

                                  Die Ursachen für Datenverlust sind entweder logischer oder aber mechanischer Natur. Logische Defekte können Viren- / Trojaner oder ein Software- / Systemabsturz sein. Auch das versehentliche oder absichtliche Löschen / Überschreiben von Dateien kommt hin und wieder vor. Macht die Festplatte hingegen komische Geräusche, können physikalische Ursachen (defekte Bauteile aufgrund von Sturz, Eintritt von Flüssigkeiten, Materialverschleiß etc.) nicht ausgeschlossen werden.

                                  Die goldene Regel: Backup auf zweiter Festplatte!

                                  Die wohl effektivste Methode sind regelmäßige Backups auf einer zweiten externen Festplatte und / oder in einem Cloud-Speicher. Geht ein Datenträger kaputt, müssen die Daten anschließend lediglich wieder auf ein Neugerät überspielt werden. Ein Backup der Daten auf einer Partition der Festplatte ist nicht zu empfehlen. Kommt es beispielsweise zu einem Defekt am Schreib- / Lesekopf, sind die Daten trotzdem weg – erst einmal!

                                  Keine starken Temperaturschwankungen

                                  Physischen Schäden an Datenträgern können Sie vorbeugen, indem Sie diese keiner extremen Hitze oder Kälte aussetzen. Konkret: Weder Laptop noch externe Festplatte sollten im Sommer im heißen Auto liegen. Das gilt natürlich auch für USB-Sticks und Speicherkarten. 

                                  Erschütterungen als Feind von HDDs

                                  Bei mobilen Festplatten (externe Festplatten) oder Notebook sollten Erschütterungen unbedingt vermieden werden. Andernfalls könnte der Schreib-/Lesekopf mit der Magnetscheibe Kontakt aufnehmen. Hier spricht man dann von einem sog. Head-Crash. Häufige Folge: Klickende Geräusche und Datenverlust.

                                  Systeme bei Gewitter ausschalten

                                  Auch wenn in den meisten Fällen nichts passiert: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Um Überspannungsschäden vorzubeugen, empfehlen wir, den Mac, PC, das Notebook oder die externe Festplatte bei starken Gewittern auszuschalten. Tipp: Auch RAID-Arrays sind anfällig für Überspannungsschäden!

                                  Computer herunterfahren

                                  Festplatten für den Privatgebrauch sind anders als große Server-Systeme keine Dauerläufer. Der privaten internen oder externen HDD / SSD sollte man deshalb gelegentlich etwas Ruhe gönnen, indem man den rechner herunterfährt bzw. die externe Platte ausschaltet.

                                  Antiviren-Software nutzen

                                  Firewalls und Antiviren-Programme sollten zur Grundausstattung jedes PCs gehören. Datenverlust, der durch den Befall mit Computerviren, Würmern oder Trojanern entsteht, kann so entgegengewirkt werden. Einen einhundertprozentigen Schutz bieten die Programme jedoch nicht.

                                  SMART-Überwachung

                                  Spezielle Tools können die SMART-Werte (SMART = „Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology“) von Festplatten auslesen. Drohende Defekte werden so im besten Fall frühzeitig erkannt. Wichtig: Nicht jedes SMART-Tool eignet sich für jeden Festplattentyp. 

                                  Das richtige Verhalten im Notfall

                                  Fall der Worst Case doch einmal eintrifft, gilt es, Ruhe zu bewahren und die richtigen Entscheidungen zu treffen. In einem ersten Schritt sollte der Datenträger hart ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt werden. Die eigenständige Reparatur der Festplatte mit Hilfe von Recovery-Tools aus dem Internet empfehlen wir nicht. Schließlich ist nicht immer ganz klar, ob es sich um einen einzelnen logischen Schaden oder eine Verkettung von Ursachen handelt. Kontaktieren Sie stattdessen einen professionellen Datenretter vor Ort.

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                                      SSD defragmentieren: besser nicht – die Alternative

                                      SSD defragmentieren: besser nicht – die Alternative Schreib- und Lesezugriffe erfolgen (gefühlt) immer langsamer: Nun wird es Zeit für das Defragmentieren der Festplatte – oder lieber doch nicht? So viel vorab: Bei einer SSD (Solid State Drive) “Festplatte” (intern oder extern) sollte man die Idee lieber schnell verwerfen. Wir verraten, wieso die Defragmentierung für eine…

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