Datenrettung virtuelle Systeme

Datenrettung virtuelle Systeme: VMware, Hyper-V, Proxmox und KVM

Startet eine virtuelle Maschine nicht mehr oder ist ein Datastore verschwunden, rekonstruieren wir die Daten von der Speicherebene aufwärts: herstellerunabhängig, ohne das Original-System und zum Festpreis. Kosten entstehen Ihnen nur bei erfolgreicher Datenwiederherstellung.

Standard Datenrettung virtuelle Systeme
ab 449€
abhängig von Anzahl und Zustand der Festplatten

Die Preise sind die niedrigst-möglichen Preise. Individuelle Festpreise werden nach einer professionellen Analyse Ihres Datenträgers erstellt.

Preisübersicht
Express Datenrettung virtuelle Systeme
Festpreis auf Anfrage
24/7 Bearbeitung

Die Preise sind vom individuellen Aufwand abhängig. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot mit Festpreis-Garantie.

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⚠ Wichtig: Zustand der Umgebung einfrieren

Fahren Sie die betroffenen virtuellen Maschinen herunter und beenden Sie jeden weiteren Schreibzugriff auf den Datastore. Kein erneuter Rebuild, keine erneute Konsolidierung eines Snapshots, keine Rücksicherung auf das Original. Die Nutzdaten liegen in den meisten Fällen noch vollständig vor; entscheidend ist, dass sie nicht durch Rettungsversuche überschrieben werden.

Erste Schritte bei Datenverlust in einer virtuellen Umgebung

Diese Maßnahmen verbessern die Ausgangslage für eine spätere Datenrettung und kosten wenig Zeit. Sie ergänzen unsere allgemeinen Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Datenverlust:

  1. Betroffene VMs herunterfahren und den Host aus der Produktion nehmen. Jeder weitere Schreibzugriff auf den Datenspeicher kann Bereiche überschreiben, die für die Rekonstruktion gebraucht werden.
  2. Konfigurationsdateien und Protokolle auf ein separates Medium sichern, etwa die VMX-Datei, die libvirt-XML oder die Prüfpunktdateien. Sie enthalten Angaben zu Reihenfolge und Zuordnung der Abbilder.
  3. Den Zustand dokumentieren: RAID-Level und Reihenfolge der Laufwerke, letzte Änderung an der Infrastruktur, erste Fehlermeldung und deren Zeitpunkt. Diese Angaben verkürzen die Diagnose spürbar.
  4. Vorhandene Backups prüfen, aber nicht auf das Original zurückspielen. Eine Rücksicherung überschreibt genau den Datenspeicher, aus dem noch gerettet werden soll. Sinnvoll ist ein Rückspielen ausschließlich auf ein anderes Ziel.
  5. Bei einem degradierten Array keinen zweiten Rebuild starten. Ein abgebrochener Rebuild lässt sich in der Regel nicht durch einen weiteren beheben.
  6. Keine Recovery-Software auf dem Originalspeicher ausführen. Programme dieser Art arbeiten auf Ebene einzelner Laufwerke und bilden weder den Verbund noch die Ebenen darüber ab.

Besondere Vorsicht bei Vorschlägen der Oberfläche. Ein Hypervisor bietet nach einem Fehler häufig an, den Datenspeicher neu zu signieren, ein Volume neu anzulegen oder das Array zu initialisieren. Diese Schritte greifen schreibend in genau die Verwaltungsdaten ein, die für die Rekonstruktion gebraucht werden, und sollten im Schadensfall unterbleiben.

Ablauf der VM-Datenrettung

Der Ablauf folgt immer derselben Reihenfolge, von der Hardware bis zur einzelnen Datei im Gastsystem:

  1. Diagnose jedes physischen Datenträgers. Wir prüfen Lesbarkeit und Zustand jeder Platte und jeder SSD einzeln. Mechanisch oder elektronisch beschädigte Laufwerke setzen unsere Spezialisten im Reinraumlabor instand und tauschen Leseköpfe oder Elektronik gegen Ersatzteile desselben Modells. Was dabei je Laufwerkstyp zu beachten ist, steht auf den Seiten zur Festplatten-Datenrettung und zur SSD-Datenrettung.
  2. Sektorgenaue, schreibgeschützte Abbilder aller Laufwerke oder der bereitgestellten LUN. Jeder weitere Arbeitsschritt läuft ausschließlich auf diesen Kopien, das Original bleibt unverändert.
  3. Den Verbund rechnerisch schließen. Level, Reihenfolge, Blockgröße, Offsets und Parität bestimmen wir aus den Metadaten, auch ohne den ursprünglichen Controller und ohne das Original-Gerät.
  4. Die Datastore-Ebene auswerten: VMFS, LVM und Thin-Pools, ZFS, NTFS oder ReFS. Fehlende oder überschriebene Metadaten werden anhand ihrer Strukturen rekonstruiert.
  5. Containerdateien zusammensetzen. VMDK, VHDX, QCOW2 und VDI werden mitsamt ihren Delta-Ketten in der richtigen Reihenfolge verbunden, fehlende Deskriptoren erzeugen wir neu.
  6. Gastdateisystem öffnen und Daten extrahieren. Ob Windows- oder Linux-Gastsystem: Auf Wunsch liefern wir einzelne Dateien und Ordner, konsistente SQL-Datenbanken oder eine wieder startfähige virtuelle Maschine.
Vor der Übergabe erhalten Sie eine Liste der wiederhergestellten Dateien und Ordner und prüfen daran, ob die erforderlichen Daten vollständig sind. Übergeben wird auf einem neuen Datenträger, den wir bereitstellen. Den gesamten Prozess von der Anfrage bis zur Rückgabe beschreibt unsere Seite zum Ablauf der Datenrettung. Gehen ausgemusterte Datenträger danach aus dem Betrieb, übernimmt das unsere Datenlöschung nach DIN 66399, auf Wunsch mit Löschzertifikat.

Kosten und Preise der VM-Datenrettung

Reinraumlabor für die professionelle Datenrettung

Die Preise entsprechen unserer regulären Staffelung für Speichersysteme: Standard-Datenrettung ab 449 €, Express-Bearbeitung rund um die Uhr zum individuellen Festpreis. Verbindlich wird der Preis nach der Diagnose, vor der Beauftragung und ohne Überraschungen danach.

Den Aufwand bestimmen im Wesentlichen fünf Punkte:

  • Anzahl der Laufwerke, da jedes einzeln diagnostiziert und geklont wird
  • Art des Schadens, denn rein logische Fälle sind weniger aufwendig als eine mechanische oder elektronische Beschädigung
  • Umfang der nötigen Reinraumarbeit, etwa beim Austausch von Leseköpfen
  • Komplexität der Umgebung, von einer einzelnen VM auf einer Spiegelung bis zum verschachtelten Verbund mit langen Delta-Ketten
  • Dringlichkeit, denn im Notfall läuft die Express-Bearbeitung rund um die Uhr und wird priorisiert eingeplant
Eine pauschale Erfolgsquote lässt sich für virtuelle Umgebungen nicht seriös angeben. Aus über 20 Jahren Erfahrung mit ausgefallenen Serversystemen lässt sich aber sagen, was das Ergebnis verschiebt: ein vollständiger Satz Laufwerke, ein seit dem Ausfall unveränderter Zustand und der Verzicht auf eigene Rettungsversuche wirken sich durchweg günstig aus. Eine Übersicht aller Leistungen finden Sie in unserer Preisübersicht.

✓ Keine Daten - keine Kosten

Sie zahlen nur bei erfolgreicher Datenrettung. Unsere unverbindliche Vorab-Analyse gibt Ihnen volle Transparenz über Erfolgsaussichten und den verbindlichen Festpreis.

Eine VM oder ein ganzer Datastore ist nicht mehr erreichbar? Wir schätzen Ihren Fall ein.

Schildern Sie uns kurz die Umgebung: Plattform und Version, Art des Datenspeichers, Anzahl der betroffenen virtuellen Maschinen und was zuletzt geschehen ist. Sie erreichen unsere Beratung unter 0800-881 12 25 (kostenfrei, rund um die Uhr) oder über das Kontaktformular. Die Abholung der Datenträger organisieren wir deutschlandweit.

Virtualisierungslösungen, die wir bearbeiten

Als Datenrettungsdienst mit eigenem Reinraumlabor arbeiten wir herstellerunabhängig; entscheidend für die Rekonstruktion ist nicht das Produkt, sondern die Struktur darunter. Diese Plattformen und Virtualisierungstechnologien erreichen uns am häufigsten:

PlattformSpeicher und DateisystemContainerformatHäufiges Fehlerbild
VMware vSphere und ESXiVMFS-5 und VMFS-6 auf lokalem RAID, iSCSI- oder FC-LUN, vSANVMDK aus Deskriptor und Flat-Datei, Snapshots als Delta oder sesparseDatastore wird als inaktiv oder unformatiert angezeigt, VM aus dem Inventar verschwunden
Microsoft Hyper-VNTFS und ReFS, Cluster Shared Volumes, SMB3-FreigabenVHD und VHDX, Prüfpunkte als AVHDXPrüfpunkt-Kette bricht ab, VHDX nach Stromausfall inkonsistent
Proxmox VELVM-thin, ZFS, Ceph, Verzeichnisspeicher auf ext4 oder XFSQCOW2, Raw, LVM-VolumesLogical Volume gelöscht, ZFS-Pool importiert nicht, Thin-Pool vollgelaufen
KVM und QEMU mit libvirtLVM, ZFS, Btrfs, ext4 und XFS unter LinuxQCOW2, Rawbeschädigter QCOW2-Header, verlorene Zuordnungstabellen nach Absturz
Citrix Hypervisor, XenServer und XCP-ngLVM-SR, File-SR auf ext oder NFSVHD-Ketten aus Parent und Childder automatische Zusammenführungslauf bleibt stehen, Storage Repository ist voll
Oracle VirtualBoxDateisystem des Wirtsrechners: NTFS, APFS, ext4VDI, alternativ VMDK und VHD, Snapshots als DifferenzabbildSnapshot-Ordner gelöscht, Abbild nach Absturz des Hostsystems unlesbar
VMware Workstation, Fusion und Parallels Desktoplokale SSD oder Festplatte des RechnersVMDK beziehungsweise HDD und PVMMaschine versehentlich gelöscht oder verschoben, Datenträger im Host defekt
VDI- und Testumgebungenverknüpfte Klone auf gemeinsamem Datenspeicherje nach Plattformbeschädigtes Basisabbild, Klone verlieren den Bezug zum Original
Weitere Virtualisierungssoftware wie oVirt, Red Hat Virtualization oder Nutanix AHV bearbeiten wir ebenso. Liegen die virtuellen Maschinen auf einem Netzwerkspeicher, kommt die Auswertung des Geräts selbst hinzu: dazu führen die Seiten zur NAS- und SAN-Datenrettung sowie zu den Systemen von Synology, QNAP und Buffalo weiter.

Struktur der Daten in virtuellen Umgebungen

Ein Hypervisor bündelt viele Systeme auf einem gemeinsamen Speicher und verteilt dessen Ressourcen an die einzelnen Gäste. Genau das macht den Unterschied im Schadensfall: Ein Ausfall trifft selten eine einzelne Maschine, sondern alle VMs, die auf demselben Datastore liegen. Zwischen dem physischen Laufwerk und der Datei, die ein Anwender vermisst, liegen dabei deutlich mehr Verwaltungsebenen als bei einem klassischen Server.

Schema der sechs Ebenen einer virtuellen Umgebung: Anwendung und Gastdaten, Gast-Dateisystem mit NTFS, ReFS, ext4 oder XFS, virtuelle Festplatte als VMDK, VHDX oder QCOW2, Datastore mit VMFS, LVM oder ZFS, RAID- und LUN-Ebene sowie die physischen Laufwerke im Server, jeweils mit dem typischen Fehlerbild
Sechs Ebenen zwischen Laufwerk und Gastdatei: Auf welcher Ebene der Fehler sitzt, bestimmt Vorgehen und Aufwand der Datenrettung.

Für die Praxis folgt daraus zweierlei:

  • Die Reihenfolge liegt fest. Jede Ebene wird von unten nach oben zusammengesetzt. Eine intakte Containerdatei nützt wenig, solange der Verbund darunter nicht rechnerisch geschlossen ist.
  • Recovery-Tools sehen immer nur eine Ebene. Sie erkennen ein einzelnes Laufwerk oder ein einzelnes Dateisystem, aber weder den RAID-Verbund noch den VMFS-Datastore noch eine unterbrochene Delta-Kette.
Innerhalb der virtuellen Festplatte liegt anschließend das Dateisystem des Gastbetriebssystems, je nach VM etwa NTFS und ReFS, ext4, XFS oder UFS. Wie ein Verbund die Daten über mehrere Laufwerke verteilt, beschreibt unsere Seite zur RAID-Datenrettung im Detail.

Typische Schadensbilder in virtualisierten Umgebungen

Die Symptome ähneln sich über alle Hypervisor hinweg. Ein Symptom allein lässt allerdings noch keinen sicheren Schluss auf die Ursache zu; erst die Diagnose zeigt, auf welcher Ebene der Fehler tatsächlich sitzt.

SymptomMögliche UrsacheWas jetzt hilft
Datastore wird als leer oder unformatiert gemeldetüberschriebene LUN-Signatur, beschädigte Partitionstabelle oder VMFS-Metadatendem Host keine Formatierung bestätigen, Speichersystem unverändert lassen
VM startet nicht, kein Bootmedium gefundenbeschädigtes Gast-Dateisystem, falsche Ebene der Snapshot-Kette eingebundenMaschine ausgeschaltet lassen, Konfigurationsdatei sichern
Virtuelle Festplatte fehlt oder wird mit 0 Byte angezeigtgelöschter Deskriptor, vollgelaufenes Thin-Provisioning-Zielkeine neuen VMs auf demselben Datenspeicher anlegen
Snapshot lässt sich nicht konsolidierenunterbrochene Delta-Kette, zu wenig freier SpeicherKonsolidierung nicht wiederholen, Speicherbelegung dokumentieren
Array degraded, Host verliert den DatenspeicherAusfall mehrerer Laufwerke, abgebrochener RebuildRebuild nicht erneut starten, Einbaupositionen beschriften
Dateien im Gastsystem sind plötzlich verschlüsseltRansomware auf dem Host oder innerhalb der VMHost vom Netzwerk trennen, Zustand halten, kein Lösegeld zahlen
Nach einem Stromausfall sind alle VMs inkonsistentverlorener Schreibcache, unvollständig geschriebene MetadatenHost ausgeschaltet lassen, Reihenfolge der Ereignisse notieren
Als Ursachen sehen wir im Labor regelmäßig dieselben Muster: defekte Festplatten und SSDs im Verbund, Überspannung und Stromausfall, Fehler bei Migration und Implementierung, versehentlich gelöschte oder formatierte Volumes, ausgefallene Controller sowie Schadsoftware. Wie sich logische Defekte und mechanische Defekte unterscheiden, ordnen wir gesondert ein. Welche Warnzeichen einem Ausfall des Verbunds vorausgehen, sammelt die Übersicht zu den Symptomen eines defekten RAID.

Snapshots und Delta-Ketten

Ein Snapshot friert den Zustand einer virtuellen Maschine ein. Ab diesem Moment wird das Basis-Abbild nicht mehr beschrieben, alle Änderungen landen in einer eigenen Delta-Datei. Jeder weitere Snapshot erzeugt ein weiteres Glied. Beim Lesen arbeitet sich der Hypervisor durch diese Kette zurück, bis er den gesuchten Block findet.

Vergleich einer intakten und einer unterbrochenen Snapshot-Kette: Basis-Abbild, zwei Delta-Dateien und der aktive Schreibzustand, darunter dieselbe Kette mit einem beschädigten Glied und den dadurch nicht mehr lesbaren Folgegliedern
Snapshots bilden eine Kette. Fehlt ein Glied, sind die Daten aller nachfolgenden Delta-Dateien ohne Rekonstruktion nicht mehr zugänglich.

Genau hier entsteht das häufigste Schadensbild in virtuellen Umgebungen. Drei Auslöser sehen wir immer wieder:

  • ein vermeintlich altes Delta wird gelöscht
  • ein Glied der Kette wird auf ein anderes Volume verschoben
  • eine Konsolidierung bricht ab, weil der Speicher knapp wird
Der aktuelle Stand verteilt sich dann über mehrere Dateien und wirkt verloren. Rekonstruierbar ist er in vielen Fällen trotzdem, denn Reihenfolge und Zuordnung der Blöcke lassen sich aus den Metadaten der Delta-Dateien bestimmen. Voraussetzung dafür ist, dass anschließend nicht weiter auf den Datenspeicher geschrieben wurde.

Wichtig ist die Einordnung: Ein Snapshot ist kein Backup. Er liegt auf demselben Speicher wie die Maschine, die er sichern soll, und fällt mit ihr gemeinsam aus. Denselben Denkfehler beschreibt unser Beitrag RAID ist kein Backup für die Ausfallsicherheit von Speicherverbünden.

Ransomware in virtualisierten Umgebungen

Serverschrank mit mehreren Laufwerken im Rechenzentrum

Cyberangriffe zielen inzwischen bevorzugt auf die Hypervisor-Ebene statt auf einzelne Arbeitsplätze. Der Grund ist einfach: Wer die Containerdateien auf dem Datastore verschlüsselt, trifft sämtliche Gastsysteme eines Unternehmens auf einen Schlag, einschließlich der Server, die für Anwendungen und Datenbanken zuständig sind.

Für die Wiederherstellung ist das nicht zwangsläufig die schlechteste Ausgangslage. Weil virtuelle Festplatten sehr groß sind, beschränkt die Schadsoftware die Verschlüsselung häufig auf Teilbereiche der Dateien, etwa Kopfbereiche oder Abschnitte in festen Abständen. Die dazwischenliegenden Bereiche bleiben unverändert, sodass sich Dateien und Datenbankinhalte in vielen Fällen aus den unberührten Teilen zurückgewinnen lassen. Ob und in welchem Umfang das gelingt, zeigt die Analyse; eine pauschale Zusage wäre unseriös.

Sinnvoll ist in dieser Lage:

  • den Host sofort vom Netzwerk trennen
  • nichts löschen und den Zustand unverändert lassen
  • kein Lösegeld zahlen
  • die betroffenen Speichermedien vollständig für die Analyse bereithalten
Sind personenbezogene Daten betroffen, kann eine Meldepflicht nach DSGVO bestehen. Für die dafür nötige Beweissicherung und die Auswertung des Angriffswegs steht unsere IT-Forensik bereit.

Häufige Fragen zur Datenrettung aus virtuellen Systemen

Können Sie einzelne Dateien wiederherstellen oder nur die komplette virtuelle Maschine?

Beides ist möglich. Nach der Rekonstruktion der Containerdatei öffnen wir das Dateisystem des Gastsystems und können daraus gezielt einzelne Ordner, Dateien oder Datenbankbestände extrahieren. Alternativ liefern wir die vollständige virtuelle Festplatte zurück, sodass sich die Maschine in Ihrer Umgebung wieder starten lässt. Welche Variante sinnvoll ist, hängt davon ab, ob Sie die Infrastruktur ohnehin neu aufbauen oder den Betrieb möglichst schnell fortsetzen wollen.

Benötigen Sie den Original-Host oder den RAID-Controller?

Nein. Wir setzen den Verbund softwareseitig aus schreibgeschützten Abbildern der Einzellaufwerke zusammen, deshalb sind weder das Originalgehäuse noch der ursprüngliche Controller erforderlich. In den meisten Fällen genügen die Datenträger selbst. Wichtig ist, dass der Satz vollständig ist, einschließlich vermeintlich defekter Platten, und dass die Einbaupositionen beschriftet sind.

Lässt sich eine VM nach einer abgebrochenen Konsolidierung noch retten?

Häufig ja. Entscheidend ist, ob alle Glieder der Kette noch vorhanden sind und ob seither weiter auf den Datenspeicher geschrieben wurde. Aus den Metadaten der Delta-Dateien bestimmen wir Reihenfolge und Zuordnung der Blöcke und setzen die Kette in der richtigen Abfolge zusammen. Weitere Konsolidierungsversuche am Original verschlechtern die Ausgangslage dagegen meist.

Was passiert mit Datenbanken innerhalb der virtuellen Maschine?

Datenbankdateien liegen im Dateisystem des Gastsystems und werden mit ihm zusammen wiederhergestellt. Bei laufendem Betrieb zum Zeitpunkt des Ausfalls kann der Bestand inkonsistent sein, weil Transaktionen nur teilweise geschrieben wurden. In diesem Fall werten wir zusätzlich die Protokolldateien aus und stellen einen konsistenten Stand bereit. Gleiches gilt für beschädigte Sicherungsdateien gängiger Backup-Software wie Veeam, die auf demselben Speichersystem lagen. Liegt die Sicherung auf Band, führt die Seite zur Datenrettung von Magnetbändern weiter.

Wie schnell können Sie bei einem Produktivausfall arbeiten?

Rein logische Fälle sind oft innerhalb weniger Tage abgeschlossen. Sind mehrere Laufwerke physisch beschädigt, dauert es länger, weil jedes einzeln instand gesetzt und geklont werden muss, bevor die Rekonstruktion beginnt. Für zeitkritische Serversysteme steht eine Express-Bearbeitung rund um die Uhr bereit, die Ausfallzeiten so kurz wie technisch möglich hält. Die Einschätzung dazu erhalten Sie direkt nach der Diagnose.

Ablauf unserer Datenrettung

Angebot

Wir holen den Datenträger deutschlandweit vor Ort bei Ihnen ab. Alternativ bringen Sie die Festplatte in einer unserer Annahmestellen vorbei. Auf Basis einer ersten Analyse unterbreiten wir Ihnen ein Angebot zum Festpreis.

Datenrettung

Wir retten Ihre Daten im Reinraum mit Hilfe spezieller, teils individuell programmierter Software. Bei Bedarf ersetzen wir defekte Bauteile (Festplattenreparatur), um die Datenwiederherstellung durchführen zu können.

Übergabe

Sobald die Wiederherstellung der Daten erfolgreich war, übergeben wir Ihnen diese auf einem Datenträger Ihrer Wahl (neue Festplatte, USB-Stick etc.). Bezahlen müssen Sie nur bei erfolgreicher Datenrettung.

Ihre Vorteile

Professionelle Diagnose
Festpreis-Garantie
Alle Hypervisor (VMware, Hyper-V, Proxmox, KVM u.a.)
VMDK, VHDX, QCOW2 und VDI
RAID- und Datastore-Rekonstruktion
Zahlung nur bei Erfolg

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Zusätzliche Informationen zum Datenverlust angeben
Jan Bindig und Lars Müller - Datenrettungsspezialist.de

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Das Team von Datenrettungsspezialist.de um Jan Bindig und Lars Müller steht bereit – kostenlose Erstberatung, Festpreise, Zahlung nur bei Erfolg.

Wir retten Daten auf jedem Endgerät.

Altes Handy, neues Smartphone (Android und Apple iOS), USB-Stick oder NAS-Server: Wir retten Daten von allen gängigen Endgeräten und Speichermedien.

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Wir holen Ihren Datenträger kostenlos bei Ihnen ab. Oder nutzen Sie eine unserer Annahmestellen.

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